Spielszene aus dem Spiel gegen Potsdam.
30.03.2018
Frauen I

„Kleinigkeiten können entscheiden“

Wölfinnen vor schwierigem Auswärtsspiel beim 1. FFC Turbine Potsdam.

Spielszene aus dem Spiel gegen Potsdam.

Nachdem die Wölfinnen mit einem 1:1-Unentschieden gegen Slavia Prag am vergangenen Mittwoch den Einzug ins Halbfinale der Königsklasse geschafft haben, bleibt dem Team kaum Zeit zum Verschnaufen. Bereits am Sonntag, 1. April (Anstoß um 15 Uhr), ist die Mannschaft von VfL-Cheftrainer Stephan Lerch in der Liga wieder gefordert und trifft auswärts auf den 1. FFC Turbine Potsdam. Kein leichtes Unterfangen, denn mit 30 Zählern belegt Turbine aktuell den vierten Rang und könnte mit einem Erfolg in der Tabelle der Allianz Frauen-Bundesliga noch einmal bis auf vier Zähler an die Wölfinnen heranrücken. Auf der heutigen Pressenkonferenz im Vorfeld der Begegnung sprach Lerch über…

…das Debüt von Anna-Lena Stolze in der Champions League: Ich habe schon gespürt, dass Anna-Lena nervös war. Sie hat sicher auch nicht unbedingt damit gerechnet, dass sie in dem Champions League-Spiel zum Einsatz kommt. Sie hat dann munter drauf los gespielt, ist viel gelaufen für die Mannschaft, sich gleich gezeigt und nicht versteckt. Man hat gesehen, dass Anna-Lena eine Menge Talent mitbringt. So kann es weitergehen.

…die kommende Partie: Turbine ist eine sehr starke Mannschaft. Wenn solche Mannschaften mit enorm hoher Qualität aufeinandertreffen, dann können Kleinigkeiten entscheiden. Deswegen erwarte ich am Sonntag ein sehr spannendes und intensives Spiel. Potsdam arbeitet sehr gut im physischen Bereich, verteidigt aggressiv. Es geht wieder darum, möglichst wenige Fehler zu machen und wach zu sein. Selbst wenn man meint, man hätte Potsdam im Griff, dann haben sie immer die Qualität zurückzuschlagen.

…die Marschrichtung: Wir sind gut drauf und haben bisher eine sehr gute Saison gespielt. Das nehmen wir mit in die Partie gegen Potsdam, wissen aber auch, dass sie noch kein Spiel verloren haben. Das wollen wir am Sonntag ändern. Wir werden im Abschlusstraining vor allem auf Passspiel und Torabschlüsse setzen.

…spielerisch starke Potsdamerinnen: Wir hatten in der Saison schon Mannschaften, die mitspielen und Teams, die sich eher auf die Defensive konzentrieren. Für uns ist es auch nicht schlecht, wenn die Mannschaften uns etwas mehr Räume geben.

…die Personallage: Merle Frohms hat am letzten Wochenende beim Spiel mit der zweiten Mannschaft wieder etwas an ihrem operierten Knie gespürt, da ist also zunächst etwas Vorsicht geboten. Ansonsten haben wir bis auf unsere Langzeitverletzten alle Spielerinnen an Bord.

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