Die Spieler des VfL Wolfsburg klatschen ab.
28.09.2019
Männer

Kein Unentschieden

Wölfe erkämpfen sich nach drei Punkteteilungen am Stück ein 1:0 beim 1. FSV Mainz 05!

Die Spieler des VfL Wolfsburg klatschen ab.

Der VfL Wolfsburg hat im sechsten Bundesligaspiel den dritten Sieg eingefahren. Im Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 setzte sich die Elf von Cheftrainer Oliver Glasner, die damit weiter ungeschlagen bleibt, am Samstagnachmittag mit 1:0 (1:0) durch. Marcel Tisserand (9. Spielminute) markierte bereits in der Anfangsphase vor gut 24.000 Zuschauern in der Opel-Arena das Goldene Tor. In der Tabelle verbesserte sich Grün-Weiß damit auf den sechsten Platz. Das nächste Mal im Einsatz sind die Wölfe bereits am kommenden Donnerstag, 3. Oktober (Anstoß um 18.55 Uhr), wenn der VfL in seinem 74. Europapokalspiel bei der AS St. Etienne gastiert.

Saisondebüt für Bruma

Jerome Roussillon kehrte in die Startelf zurück, außerdem stand erstmals in der laufenden Bundesligasaison Jeffrey Bruma in der Verteidigung – diese beiden Änderungen nahm Cheftrainer Oliver Glasner in der Startformation vor. Renato Steffen und Yannick Gerhardt blieben dafür draußen. Ansonsten spielte das VfL-Team, das zuletzt im Heimspiel gegen Hoffenheim ein 1:1 geholt hatte. Auch Mainz begann im Vergleich zum 1:2 auf Schalke zweifach verändert: Für Danny Latza und Aaron liefen Ridle Baku und Ronael Pierre-Gabriel von Beginn an aufs Feld.
 

Marcel Tisserand in der Luft mit einem Kopfball auf das gegnerische Tor.

Tisserand köpft gleich mal ein

Ständig hatten die Wölfe zuletzt ohne Vorwarnung ein Tor schlucken müssen. Dass dies endlich anders laufen müsse, hatte Glasner im Vorfeld eigens betont. Tisserand nahm seinen Chefcoach nun beim Wort: Nach einem von Max Arnold getretenen Eckball schraubte sich der Abwehrmann in die Luft und nutzte die erste Torchance zur Führung – endlich ein Start nach Maß für den VfL (9.)! Mainz wähnte sich bis dahin nicht schlecht im Spiel, war durch Jean-Paul Boetius auch schon bei Pavao Pervan vorstellig geworden (6.). Mit der Führung im Rücken machte die VfL-Defensive es den Hausherren aber noch schwerer, derweil vor dem anderen Tor Wout Weghorst, toll in Szene gesetzt von Admir Mehmedi und Roussillon, beinahe aus elf Metern das 2:0 nachschob (18.). Eher unvermittelt war dann aber auch Pervan wieder gefordert, als er einen Kopfball von erneut Boetius mit den Fäusten abwehren musste (28.). Aber Mainz biss sich allmählich in die Partie, konnte in Person Daniel Brosinskis zunächst Josip Brekalo im letzten Moment daran hindern, allein aufs Tor durchzustürmen und kam mit dem Pausenpfiff dann fast noch zum Ausgleich: Robin Quaisons Kopfball schaufelte Pervan jedoch mit einer Teufelstat über das Tor (45.+1).

Am Ende ein Zittersieg

Mit Wiederbeginn wurde die Begegnung zunehmend hektisch und zeitweise auch etwas giftig. Grün-Weiß erwischte wieder den besseren Start. Weghorst knallte aus der Distanz drüber (49.) und wurde wenig später stark von William bedient, bekam im Fünfmeterraum aber den Ball nicht verarbeitet (51.). Mainz drückte nach Kräften dagegen, blieb oft in der VfL-Defensive hängen, rannte dennoch aber immer wieder an. Als der eingewechselte Alexandru Maxim einmal abzog, waren die Wölfe im Glück, dass Tisserand den Ball nicht ins Netz abfälschte, sondern nur an die Latte (68.). Auf der anderen Seite meldete sich Felix Klaus zu Wort, ebenfalls frisch in der Partie, und scheiterte mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel (71.). Zu selten bekam der VfL seine Konter gut zu Ende gespielt, brachte die ersehnte Vorentscheidung deshalb nicht zustande. In einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie, in der Mainz am Ende mit voller Offensivwucht anrannte, wehrte sich die Glasner-Elf aber mit Mann und Maus gegen den Ausgleich. Nachdem Tisserand den Ball noch einmal von der Linie gekratzt hatte (90.), war der zweite Auswärtssieg der Saison dann perfekt.

1. FSV Mainz 05: Zentner – Pierre-Gabriel (62. Maxim), St. Juste, Niakhate, Brosinski – Kunde, Baku, Fernandes (76. Awoniyi), Boetius – Quaison (46. Onisiwo), Szalai

VfL Wolfsburg: Pervan – Knoche, Bruma, Tisserand – William, Guilavogui, Arnold (71. Gerhardt), Roussillon – Mehmedi (83. Joao Victor), Weghorst, Brekalo (65. Klaus)

Tor: 0:1 Tisserand (9.)

Gelbe Karten: Niakhate, Maxim / Tisserand, Knoche, Weghorst, Klaus

Gelb-Rote Karte: Schwarz (90.+4)

Zuschauer: 24.303 am Samstagnachmittag in der Opel-Arena

Schiedsrichter: Felix Brych (München)

Alle Infos zur Partie im Matchcenter

Wölfe TV: Die PK in voller Länge

Wölfe TV: Die Stimmen zum Spiel


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