FR . 19. 10. 2018
Frauen

„Kein Nebeneffekt“

Wölfinnen-Chefcoach Stephan Lerch freut sich vor Freiburg-Spiel über gegentorlose Serie.

Schlag auf Schlag geht es momentan für die Wölfinnen. Nach dem überzeugenden 4:0-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse gegen Atletico Madrid empfangen die Grün-Weißen am kommenden Sonntag, 21. Oktober (Anstoß um 13 Uhr, live bei Telekom Sport), in der Allianz Frauen-Bundesliga nun den letztjährigen Tabellendritten SC Freiburg. Vor dem Duell sprach VfL-Cheftrainer Stephan Lerch, dessen Mannschaft noch ohne Punktverlust und Gegentor ist, über…

…die bisherigen Auftritte und das Duell mit Freiburg: Jede Mannschaft versucht, das Beste aus sich herauszuholen. Bisher hat das bei uns sehr, sehr gut geklappt – was aber nicht heißen muss, dass es die ganze Saison so weitergeht. Für uns ist das nun gegen Freiburg ein ganz wichtiges Spiel. Freiburg befindet sich zwar im Umbruch, hat aber eine Mannschaft, die spielstark und immer für das eine oder andere Tor gut ist – wenn die Spielerinnen einen guten Tag erwischen. Freiburg zählt nach wie vor zu einer der besten Mannschaften der Bundesliga.

…den Fakt, bisher kein Gegentor kassiert zu haben: Für uns ist es kein Nebeneffekt, sondern sehr wichtig, dass wir aus einer geordneten Defensive agieren. Da wir sehr offensiv spielen, fängt die Verteidigungsarbeit nach einem Ballverlust schon vorne an. Wir arbeiten immer daran, dass wir schnell in die Rückwärtsbewegung kommen, aber auch daran, dass wir die Räume eng halten können, wenn der Gegner mal hinten raus spielt. Das ist zuletzt wirklich gut gelungen. Wir versuchen, wenig zuzulassen und die Null möglichst lange zu halten. In der Offensive sind wir dann immer in der Lage, ein Tor zu erzielen.

…die Hinrundenniederlage 2017/2018 in Freiburg: Ich kann mich noch sehr gut an das Spiel erinnern. Damals war das Tor für uns wie vernagelt. Trotz hoher Dominanz haben wir es nicht geschafft, die Partie zu gewinnen. Das spielt aber keine Rolle mehr. Wir wissen, dass am Sonntag eine andere Mannschaft im AOK Stadion auflaufen wird. Wir müssen uns daher auf uns konzentrieren und nicht auf das, was in der Vergangenheit geschehen ist.

…den Gegner: Freiburgs Spielerinnen bringen eine gute Qualität mit. Es braucht aber noch Zeit, bis sich die Mannschaft richtig gefunden und eingespielt hat. Wenn man kaum Spielerinnen abgibt oder neu dazubekommt, das hat man bei uns im vergangenen Jahr und auch dieser Saison bereits gesehen, dann greifen die Automatismen viel besser und schneller.

…Lena Goeßling: Lena hat einen Reizzustand am Innenknöchel des rechten Fußes und fällt deswegen am Wochenende aus. Beruhigend ist aber, dass die Bänder intakt sind.

Das Stadionmagazin zum Heimspiel gegen Freiburg

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