Nach der unglücklichen Niederlage unter der Woche in Madrid zeigten die Frauen des VfL Wolfsburg genau die richtige Reaktion. Zum Abschluss der Hinrunde sicherten sich die Wölfinnen beim 1. FC Nürnberg einen souveränen 6:1-Erfolg. In der 26. Minute stellte Alexandra Popp mit ihrem Treffer zum 1:0 die Weichen auf Sieg und gab der Partie die gewünschte Richtung. Kurz vor der Pause war es Vivien Endemann, die zur verdienten 2:0-Halbzeitführung einschob (45+4.). Nach dem Wechsel machten die Wölfinnen da weiter, wo sie vorher aufgehört haben. Lena Lattwein erhöhte in Minute 58 auf 3:0, bevor Justine Kielland nur zwei Minuten später das 4:0 nachlegte (60.). Im Gegenzug waren es nun die Nürnbergerinnen, die mit einem sehenswerten Treffer auf 1:4 stellten. Doch darauf fanden die VfL-Frauen eine schnelle Antwort: Kielland legte mit ihrem zweiten Treffer an diesem Nachmittag zum 5:1 nach (69.), und die eingewechselte Kessya Bussy setzte mit ihrem 6:1 kurz vor Abpfiff den Schlusspunkt (84.) zum verdienten Auswärtserfolg.
Personal
Im Vergleich zum UEFA-Women’s-Champions-League-Spiel bei Real Madrid nahm VfL-Cheftrainer Stephan Lerch sieben Änderungen in der Startelf vor. Für Stina Johannes, die nach einem Zusammenprall in Madrid ausfiel, rückte Martina Tufekovic ins Tor. Caitlin Dijkstra wurde aufgrund einer Verletzung durch Guro Bergsvand in der Verteidigung ersetzt. Zudem rotierte Lerch mehrfach: Camilla Küver machte Platz für Joelle Wedemeyer, Ella Peddemors wurde durch Kielland ersetzt, Svenja Huth wurde durch Endemann vertreten. Außerdem rückte Lattwein für Bussy in die Anfangsformation, während Cora Zicai anstelle von Linteh Beerensteyn von Beginn an spielte. Nürnberg-Cheftrainer Thomas Oostendorp nahm drei Änderungen in der Startformation vor: Julia Pollak wurde durch Laura Miller, Aleigh Gambone durch Oliwia Wos und Nastassja Lein durch Sanja Homann ersetzt.
Spielverlauf
Die VfL-Frauen starteten sehr engagiert in die Partie und setzten von Beginn an auf frühzeitigen Druck, wodurch sie sich mehrere Torgelegenheiten erspielten. Bereits in der vierten Spielminute kombinierte Janina Minge stark im Doppelpass mit Popp und kam so frei vor das Nürnberger Tor. Ihr Flachschuss aus acht Metern wurde jedoch durch Torhüterin Larissa Rusek reflexartig pariert. Zwei Minuten später hatte Zicai im Strafraum die nächste Chance, verfehlte das Tor jedoch knapp (6.). In der siebten Minute setzte Lattwein im Strafraum einen Kopfball an den Pfosten, ehe Zicai in der neunten Minute erneut den rechten Winkel anvisierte, der Ball jedoch knapp darüber ging. In der 14. Minute dribbelte sich Janou Levels auf der linken Seite durch und brachte den Ball scharf in den Strafraum, wo Minge nur knapp verpasste. Nürnberg kam in dieser Phase kaum aus der eigenen Hälfte, während die Grün-Weißen das Spiel kontrollierten und Torhüterin Tufekovic in ihrem ersten Bundesligaspiel praktisch nicht gefordert wurde. In der 25. Minute setzte Endemann eine Flanke auf den Kopf von Minge, deren Versuch an den linken Pfosten ging. Eine Minute später war es dann endlich so weit: Popp köpfte den Ball zur 1:0-Führung für den VfL ein (26.). In der 29. Minute hatte erneut Minge die nächste Kopfballchance, doch die FCN-Torhüterin konnte den Ball noch aus dem Eck fischen. Kurz vor der Halbzeit in der 43. Minute köpfte wieder Minge nach einer Ecke von Kielland knapp am Tor vorbei. In der Nachspielzeit belohnten sich die Wölfinnen erneut: Endemann setzte sich frei vorm Tor durch und schob zum verdienten 2:0 für den VfL ein.





































