08.06.2019
Frauen

Kantersieg im Halbfinale

Die U17-Jungwölfinnen besiegen die SGS Essen im Halbfinal-Hinspiel mit 6:0.

Die U17-Juniorinnen des VfL Wolfsburg haben einen großen Schritt in Richtung Endspiel um die Deutsche Meisterschaft gemacht: Im Halbfinal-Hinspiel siegte das Team von Trainer Holger Ringe deutlich mit 6:0 (3:0) gegen die SGS Essen. Für die Grün-Weißen trafen vor 317 Zuschauern im AOK Stadion Natasha Kowalski (3), Livinia Seifert, Finya Seidel und Lia Henkelmann. Das Rückspiel findet am kommenden Samstag, 15. Juni (Anstoß 14 Uhr), in der Sportanlage Oststadt in Essen (Sachsenring 163) statt. Sollte der VfL-Nachwuchs ins Endspiel einziehen, wird auch dieses in Wolfsburg ausgetragen.

Zwei Wechsel beim VfL

Im Vergleich zum 9:1-Kantersieg gegen den Magdeburger FFC am letzten Spieltag in der Staffel Nord/Nordost nahm VfL-Trainer Holger Ringe zwei Veränderungen in der Startelf vor: Für die verletzte Gloria Adigo und Elisa-Josephin Klein, die erst einmal auf der Bank Platz nahm, begannen Sina Anger und Natasha Kowalski.

Das Meister-Duell

In diesem Halbfinale trafen die Meister der Staffel Nord/Nordost sowie der Staffel West/Südwest aufeinander. Sowohl der VfL als auch die SGS beendeten ihre Saisons in den Parallelstaffeln mit drei Punkten Vorsprung vor den Tabellenzweiten. Wie der VfL-Nachwuchs gewannen auch die U17-Juniorinnen der SGS ihr letztes Staffel-Spiel deutlich. Am Ende stand ein 5:1-Erfolg gegen den FC Speyer.

Deutliche Pausenführung

Die U17-Jungwölfinnen erwischten vor lautstarkem heimischen Publikum, unter das sich auch die Nationaltrainerin der deutschen U17-Juniorinnen, Anouschka Bernhard, VfL-Geschäftsführer Dr. Tim Schumacher und Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter der VfL-Frauen, mischten, einen Start nach Maß: Bereits nach acht Minuten erzielte Europameisterin Kowalski nach tollem Zuspiel von Vanessa Schäfer die 1:0-Führung. Mitte des ersten Abschnitts folgte ein Doppelschlag der Grün-Weißen, die das Ergebnis auf den Pausenstand von 3:0 hochschraubten: Erst umkurvte Seifert SGS-Torhüterin Sophia Winkler und traf aus spitzem Winkel (24.), dann war Seidel per Traumtor unter die Latte aus rund 18 Metern erfolgreich (26.). Eine deutliche Pausenführung für den Titelverteidiger aus der Autostadt.

Kowalski mit Doppelschlag

Essens Trainer Fabian Holzmann wechselte zur Pause gleich dreifach. Die Gäste kamen nach drei Minuten im zweiten Abschnitt zu ihrer bis dato besten Chance der Partie: Bente Fischers abgefälschter Schuss fand in VfL-Keeperin Julia Kassen allerdings einen dankbaren Abnehmer (43.). In der Folge vergab VfL-Stürmerin Kowalski erst doppelt (50., 53.), um im Anschluss dann per Doppelpack für die Entscheidung zu sorgen: Erst hielt die 15-Jährige nach einem Freistoß zum 4:0 den Fuß rein (66.), dann staubte sie nach einer Ecke zum 5:0 ab (68.). Lea Henkelmann besorgte nach Ablage von Kowalski mit dem Schlusspfiff den 6:0-Endstand (80.).

„Haben nicht nachgelassen“

VfL-Trainer Holger Ringe: Wir wussten vom Hörensagen, dass die Staffel West/Südwest nicht so stark sein soll. Das hat sich heute auch wieder bewahrheitet. Ich bin schon ein bisschen überrascht, wie deutlich es wurde. Wir haben heute nämlich auch kein gutes Spiel gemacht – das ist zwar jetzt Jammern auf hohem Niveau, aber wir hätten viel stärker vorne pressen können. Die Mädels sind dann in der zweiten Halbzeit sehr gut aufgetreten und haben nicht nachgelassen. Deswegen ist der Sieg absolut verdient. Wir fahren jetzt einem guten Gefühl nach Essen. Dass wir das Finale wieder zu Hause hätten, motiviert natürlich noch einmal zusätzlich.

VfL Wolfsburg U17: Kassen – Kühne, Heine, Wohlfahrt, Anger (69. Just) – Seidel (62. Klein), Schulz (69. Böse), Henkelmann, Schäfer (62. Ammar) – Seifert, Kowalski

SGS Essen U17: Winkler – Walther, Koffler, Ter Horst – Cakan, Mercan – Plaßmann (41. Hüwels), Hintzen (41. Neugebauer), Fischer – Klöß (73. Vaupel), Elmazi (41. Gier)

Tore: 1:0 Kowalski (8.), 2:0 Seifert (24.), 3:0 Seidel (26.), 4:0, 5:0 Kowalski (66., 68.), 6:0 Henkelmann (80.)

Gelbe Karte: – / Mercan

Zuschauer: 317 am Samstagvormittag im AOK Stadion

Schiedsrichterin: Anna-Lena Heidenreich (Dahme)

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