Der Trainer Martin Schmidt vom VfL Wolfsburg bei der PK.
DO . 23.  NOV . 2017
Männer

Kampfspiel voraus

Wölfe erwarten am Samstag ein intensives Duell beim FC Augsburg und wollen den zweiten Sieg unter Martin Schmidt folgen lassen.

Der Trainer Martin Schmidt vom VfL Wolfsburg bei der PK.

Am vergangenen Samstag war es endlich soweit: Nach sieben Bundesliga-Remis in Folge zum Start in die Trainer-Amtszeit von Martin Schmidt in Wolfsburg landeten die Wölfe mit dem 3:1 gegen den SC Freiburg den ersten Dreier unter der Ägide des Schweizers. Am kommenden Samstag, 25. November, möchten die Grün-weißen beim FC Augsburg (Anstoß um 15.30 Uhr) nun gleich den nächsten Sieg folgen lassen, erwarten aber gänzlich andere Voraussetzungen als am letzten Wochenende, wie Schmidt am Donnerstagmittag auf der Pressekonferenz vor dem Duell wissen ließ: „Ich erwarte ein kampfbetontes, intensives Spiel auf einem hohen physischen Level. Darauf müssen wir uns vorbereiten. So ein Kampfspiel verlangt einem physische Fähigkeiten auf dem Platz ab. Das ist ein wenig anders als am letzten Wochenende. Freiburg ist eine Mannschaft, die mehr über das Spielerische und Läuferische kommt. Am Samstag kommt mit vielen starken und großen Spielern aber eine neue Note hinzu. Also müssen wir das taktisch anders angehen.“

Schmidts Bilanz kann sich sehen lassen

Als Trainer ist der Wölfe-Coach bisher dreimal beim FCA angetreten und ungeschlagen geblieben. An der Seitenlinie vom 1. FSV Mainz 05 hat der 50-Jährige zwei Siege und ein Unentschieden aus der WWK Arena mitnehmen können. Aus dieser Bilanz kann man laut Schmidt aber nichts für Samstag ablesen: „Das war mit einem anderen Team, mit einer anderen Herangehensweise. Damals stand Augsburg tabellarisch sowie spielerisch besser da und wir waren der Außenseiter. Mit dem VfL arbeite ich jetzt aber erst seit zwei Monaten und unter vollkommen anderen Voraussetzungen. Daher müssen wir unsere Arbeit gewissenhaft verrichten und unseren Weg für das Spiel finden. Dann kann ich hoffentlich auch mit diesem Team eine gute Statistik in Augsburg beginnen.“

Verhaegh und die Vergangenheit

Mit Rechtsverteidiger Paul Verhaegh trifft am Wochenende ein Wolf erstmals auf einen großen Teil seiner bisherigen fußballerischen Karriere. Von 2010 bis zum vergangenen Sommer kickte der Niederländer bei den Fuggerstädtern. Dennoch möchte ihn der VfL-Cheftrainer nicht aktiv in der Vorbereitung zu Rate ziehen. „Ich habe in der vergangenen Woche nicht mit Paul über den FC Augsburg geredet. Auf dieses Spiel bereiten wir uns wie immer, auf unsere Weise, akribisch vor. Wir schauen, wie sie in den letzten Wochen gespielt haben, was sie ausmacht und was ihre Stärken und Schwächen sind“, so Schmidt, um doch anzufügen, „wenn Paul allerdings etwas auffällt, kann er uns gerne Bescheid geben.“

Tisserand ist fit, Hinds krank

Marcel Tisserand, der zu Wochenbeginn mit einem Pferdekuss aussetzen musste, konnte wieder mit der Mannschaft trainieren und wird am Wochenende wohl zur Verfügung stehen. Das gilt nicht für Jakub Blaszczykowski und Kaylen Hinds. Während der Pole am Rücken behandelt wird und nächste Woche wieder die Belastung steigern soll, fällt der Engländer derzeit krankheitsbedingt aus. Zwei, die derzeit noch keine Option sind, aber Fortschritte machen sind Ignacio Camacho und Sebastian Jung. Bei Camacho verläuft der Heilungsverlauf laut Schmidt „nach Plan“ und auch Jung kann wieder mit dem Ball trainieren und soll die Belastung bald steigern.

Blickpunkt VfL-Innenverteidigung

In der Innenverteidigung hat Schmidt hingegen wieder die Qual der Wahl. Nach seinen Knieproblemen macht Felix Ohis Uduokhai wieder jede Trainingseinheit und alle Zweikämpfe mit. John Anthony Brooks und Robin Knoche haben aber ebenfalls zuletzt gute Leistungen gezeigt. „Alle drei trainieren auf einem hohen Niveau. Es gibt verschiedene Lösungen, in welche Richtung wir am Samstag gehen könnten.“ Andererseits freut sich Schmidt aber auch über diese Auswahl an Innenverteidigern, „eine Entscheidung zu treffen ist nicht einfach, aber das ist schön so.“ Hinzu kommt auch Jeffrey Bruma, der sich zuletzt nach seiner langen Verletzung mehr und mehr heranarbeitete, aber noch etwas Zeit benötigt. „Da muss man als Spieler Geduld haben und wissen, dass die Chance wiederkommen wird. Und wenn sie dann kommt, muss sie wahrgenommen werden, dann bleibt man auch drin. Darauf muss man sich vorbereiten.“

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