Spieler der U19 des Vfl Wolfsburg umarmen sich und bejubeln einen Treffer.
07.04.2018
Akademie

Junioren-Bundesliga

U19 mit verdientem Heimerfolg / U17 verliert Spitzenspiel.

Spieler der U19 des Vfl Wolfsburg umarmen sich und bejubeln einen Treffer.

Die U19 des VfL Wolfsburg hat am Samstag im Heimspiel gegen den FC St. Pauli einen verdienten 4:2 (2:2)-Erfolg eingefahren. Der Sieg im AOK Stadion hätte durchaus höher ausfallen können, wenn die Wölfe ihre Chancen besser genutzt hätten. In der Tabelle der A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost hat sich der VfL damit auf 39 Punkte verbessert und seinen vierten Rang verteidigt. Bereits am kommenden Dienstag, 10. April, geht es für die Mannschaft von Trainer Thomas Reis weiter, dann gastieren die Grün-Weißen im Halbfinale des niedersächsischen Sparkassen-Pokals beim Regionalliga-Spitzenreiter TSV Havelse (Anstoß um 18.30 Uhr). Die U17 unterlag derweil das Spitzenspiel gegen Hertha BSC mit 2:3 (1:2).

U19: Yeboah Zamora mit Doppelpack

Die U19-Wölfe waren gegen St. Pauli fast die gesamte Spielzeit überlegen, aber die Gäste setzten auf Konter, die nicht ungefährlich waren. Trotzdem gingen die Hausherren in der 18. Minute durch Jesaja Herrmann, der überlegt vollendete, in Führung. Doch die Hamburger antworteten sofort in der 20. Minute, als Tom Paul Protzek traf. Keine drei Minuten später waren wieder die Wölfe erfolgreich, als sich John Yeboah Zamora schön durchgesetzt hatte und das 2:1 besorgte (23.). Herrmann wäre fast das dritte Tor gelungen, sein Schuss landete aber an der Latte (30.). Kurz vor der Pause gab es dann Strafstoß für die Gäste, den Robin Meißner sicher verwandelte (45.). Das jedoch wollten die Gastgeber nicht auf sich sitzen lassen. Nach anfänglichen Problemen in Durchgang zwei legten die VfLer dann wieder merklich zu. Nach 69 Minuten fasste sich Muhammed Cham einfach mal ein Herz und traf sehenswert zur erneuten Wolfsburger Führung. Die Entscheidung schließlich besorgte John Yeboah Zamora mit seinem zweiten Treffer in der 75. Minute. In der Folge ließen die U19-Jungwölfe eine ganze Reihe bester Möglichkeiten liegen, so dass es beim 4:2 blieb.

VfL Wolfsburg-Nachwuchskicker Jesaja Herrmann erzielt die 1:0-Führung.

„Bin sehr zufrieden“

VfL-Coach Thomas Reis: Wir waren fast die gesamten 90 Minuten überlegen, die Partie muss allerdings höher zu unseren Gunsten ausgehen - wir haben zu wenig aus unseren vielen Möglichkeiten gemacht. Die Jungs haben die Aufgabe dennoch sehr ordentlich gemeistert und ein schönes Spiel gezeigt. So wie wir aufgetreten sind, bin ich mit der Leistung sehr zufrieden.

VfL Wolfsburg U19: Tasche – D.Itter (86. Richter), N.Otto, Siersleben, Klump (71. Goransch) – Möker, Y.Otto – Tachie, Cham (81. Polat), Yeboah Zamora – Herrmann (63. Janke)

U17 unterliegt bei Hertha BSC mit 2:3

Trotz langer Überzahl hat die U17 im Spitzenspiel am Samstag beim Tabellenzweiten Hertha BSC mit 2:3 (1:2) den Kürzeren gezogen. Durch die Niederlage verlor der VfL Wolfsburg in der Tabelle der B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost an Boden und hat jetzt sieben Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter RB Leipzig, der bei Holstein Kiel mit 6:0 die Oberhand behalten hatte.

Ohne einige verletzte Stammspieler gingen die Gäste aus Wolfsburg in die Partie hinein, in der die Berliner Hertha nach 23 Minuten mit 2:0 in Front lag. Zum ersten traf Justin Weber (13.), dann war Lazar Samardzic vom Elfmeterpunkt erfolgreich (23.). Doch die Wölfe suchten auch ihre Chance und kamen nach 28 Minuten durch Leon Sommer sehenswert zum Anschlusstreffer. Die Gastgeber dezimierten sich dann bereits nach 36 Minuten, Julian Albrecht musste mit Gelb-Rot den Platz verlassen. Kurz nach dem Wechsel nutzten das die Grün-Weißen aus und markierten durch Tim Mertens den 2:2-Ausgleich (42.). Hertha BSC ging trotz Unterzahl in der 60. Minute erneut in Führung, wieder traf Samardzic vom Elfmeterpunkt. Die U17-Wölfe schafften es in der Folgezeit nicht, dem Spiel noch eine Wendung zu geben. So blieb es beim 3:2-Erfolg der Berliner, die in der Schlussminute mit Paul Krüger ihren zweiten Spieler verloren – ebenfalls nach einer gelb-roten Karte.

„Zu selten Struktur gefunden“

VfL-Coach Steffen Brauer: Es war heute teilweise eine sehr zerfahrene Partie, in der wir zu selten Struktur in der Spielhektik gefunden haben. Zu viele individuelle Fehler führten zu der vermeidbaren Niederlage. Wir hatten nach dem Ausgleich zu Beginn der zweiten Hälfte und der Überzahl alle Joker in der Hand, die wir aber leider nicht zu unseren Gunsten nutzen konnten.

VfL Wolfsburg U17: Kasten – Denecke (60. Sarcevic), Saul, Kinitz, Mai (67. Balde Djalo) – Mertens, Brandt, Sommer, Siranidis (41. Weimann), Messeguem - Jastremski

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