Ridle Baku spring nach seinem Kopfballtor vor Freude in die Luft und ballt dabei die Fäuste.
23.01.2021
Männer

Jubiläumssieg in Leverkusen

Wölfe bezwingen Bayer 04 in ihrem 800. Bundesliga-Spiel mit 1:0.

Ridle Baku spring nach seinem Kopfballtor vor Freude in die Luft und ballt dabei die Fäuste.

Der VfL Wolfsburg feierte zum Start der Rückrunde einen 1:0-Auswärtssieg bei Bayer 04 Leverkusen. In ihrem 800. Bundesliga-Spiel holten die Grün-Weißen beim Liga-Konkurrenten ihren zweiten Sieg in Folge. Dabei hatten die Wölfe in der Anfangsphase Glück, als der Gastgeber einige Großchancen nicht nutzte. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich der VfL, verteidigte gut und agierte effizient: Ridle Baku brachte seine Farben mit einem Kopfball mit 1:0 in Führung (35.). Nach der Pause verteidigten die Niedersachsen konsequent und brachten ihren Vorsprung mit einer konzentrierten Leistung über die Zeit. Dank des Dreiers kletterte der VfL auf Tabellenplatz vier. Weiter geht es für die Wolfsburger am Sonntag, 31. Januar. Um 18 Uhr empfangen sie in der Volkswagen Arena den Sport-Club aus Freiburg.

Mbabu und Gerhardt von Beginn an

VfL-Cheftrainer Oliver Glasner wechselte nach dem 2:0-Auswärtserfolg beim 1. FSV Mainz 05 seine Startelf zweimal. Anstelle von Josip Brekalo und Maximilian Philipp begannen Kevin Mbabu und Yannick Gerhardt. Bayer-Coach Peter Bosz brachte nach dem 2:1-Erfolg gegen Borussia Dortmund Daley Sinkgraven anstelle des Brasilianers Wendell, der zunächst auf der Bank Platz nahm, von Beginn an.

Yannick Gerhardt vom VfL Wolfsburg führt den Ball.

Baku köpft zur Führung

Die Wölfe hatten zu Beginn Probleme, ins Spiel zu kommen. Der Gastgeber kam sofort zu nennenswerten Möglichkeiten: Nadiem Amiri vergab gleich doppelt (wobei Maxence Lacroix in der vierten Minute auf der Linie rettete), dann scheiterte Lucas Alario am Pfosten (6.). Den ersten Wolfsburger Abschluss gab es aus rund 13 Metern durch Renato Steffen. Dessen Schuss ging knapp am langen Eck vorbei (10.). Nach einer temporeichen Anfangsphase kehrte etwas Ruhe in die Partie ein. Der VfL hatte sich nun besser auf die Aktionen der Hausherren eingestellt und setzte nun selbst offensive Akzente. Richtig gefährlich wurde es dann allerdings auf der anderen Seite, als erneut Alario Keeper Koen Casteels aus kurzer Distanz prüfte – der Wolfsburger Schlussmann jedoch stark reagierte und den Ball über die Latte lenkte (23.). Die Grün-Weißen versuchten, durch Konter zum Erfolg zu kommen. Spielten allerdings den letzten Pass noch zu ungenau. In der 35. Minute gab es schließlich Grund zum Jubeln. Steffen flankte von halblinks butterweich in den Strafraum. Am zweiten Pfosten stand Baku goldrichtig und köpfte zur 1:0-Führung für die Gäste (35.). Bis zur Pause stand der VfL sehr kompakt und ließ nichts mehr anbrennen. Dank seiner effizienten Chancenverwertung gingen die Niedersachsen mit der 1:0-Führung in die Halbzeit.

Ridle Baku vom VfL Wolfsburg köpft den Ball ins Tor von Leverkusen.

Punktgleich mit Leverkusen

Zu Beginn des zweiten Durchgangs agierten die Wölfe aufmerksam, ließen Leverkusen nur wenig Raum zur Entfaltung und hielten ihren Vorsprung. Die VfL-Defensive verteidigte konsequent und arbeitete sehr verlässlich. Goalgetter Wout Weghorst hatte nach etwas mehr als einer Stunde das 2:0 auf dem Fuß. Sein Lupfer touchierte Bayer-Keeper Lukas Hradecky jedoch an der Schulter, so dass der Ball nicht den Weg ins Tor fand (68.). Peter Bosz reagierte mit einem Dreier-Wechsel und brachte Karim Bellarabi, Julian Baumgartlinger sowie Kerem Demirbay in die Partie. Keine fünf Minuten später verletzte sich Baumgartlinger am Knie und musste wieder ausgewechselt werden. Für ihn kam Wendell. Die erste Chance seit der 32. Spielminute hatte Leverkusen durch Sinkgraven, der Casteels aus 16 Metern mit einem Gewaltschuss prüfte. Der Belgier war jedoch hellwach und lenkte die Kugel über die Latte (82.). Zum Ende der Begegnung rannte die Werkself noch einmal an, konnte sich aber nicht mehr entscheidend durchsetzen. Damit sicherten sich die Wölfe den zweiten Sieg in Serie, haben aktuell 32 Punkte auf dem Konto – und sind damit punktgleich mit Leverkusen.

Bayer 04 Leverkusen: Hradecky – Bender (46. Fosu-Mensah), Tah (74. Baumgartlinger), Tapsoba, Sinkgraven – Aranguiz (74. Demirbay), Wirtz, Amiri (74. Bellarabi) – Diaby, Alario, Bailey

VfL Wolfsburg: Casteels – Mbabu, Lacroix, Brooks, Otavio – Schlager (90.+4 Bialek), Arnold – Baku (83. Guilavogui), Gerhardt, Steffen (61. Brekalo) – Weghorst

Tor: 0:1 Baku (35.)

Gelbe Karten: Alario / Lacroix

Schiedsrichter: Marco Fritz (Köln)

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