Die Wölfe haben am Samstagnachmittag beim Bundesliga-Debüt von Cheftrainer Paul Simonis einen 3:1 (1:1)-Auswärtserfolg in Heidenheim eingefahren und sind damit perfekt in die neue Saison gestartet. Andreas Skov Olsen (20.) sowie die beiden Joker Mattias Svanberg (66.) und Mohammed Amoura (87., FE) trafen für die Grün-Weißen, Heidenheims Leonardo Scienza sorgte per direktem Freistoß für den zwischenzeitlichen Ausgleich (29.). Am kommenden Samstag, 31. August (Anstoß um 15.30 Uhr), hoffen die Grün-Weißen bei ihrem ersten Heimauftritt gegen den 1. FSV Mainz dann auf das nächste Erfolgserlebnis.
Personal
Nach dem deutlichen 9:0-Pokalerfolg bei der SV Hemelingen musste Cheftrainer Simonis bei seinem Bundesliga-Debüt personell doppelt reagieren. Zu einigen verletzungsbedingten Ausfällen auf VfL-Seite hatte sich kurzfristig auch noch Joakim Maehle (Oberschenkelprobleme) gesellt. Für ihn kam Neuzugang Aaron Zehnter zu seinem grün-weißen Startelf-Debüt. Moritz Jenz ersetzte zudem den schwerwiegend verletzten Denis Vavro in der Innenverteidigung. Eine beeindruckende Wegmarke erreichte Kapitän Maximilian Arnold mit der Auftaktpartie in die neue Spielzeit. Der 31-Jährige stand bereits zum 450 Mal für den VfL in einem Pflichtspiel auf dem Platz. Zum ersten Mal in der deutschen Eliteklasse präsentierte sich dagegen Neuzugang Vinicius Souza. FCH-Chefcoach Frank Schmidt veränderte seine Startelf gegenüber dem 5:0-Sieg beim Bahlinger SC im Pokal zweimal. Für Mathias Honsak (Bank) und Sirlord Conteh (nicht im Kader) begannen Jonas Föhrenbach und Marnon Busch.
Spielverlauf
Die Hausherren begannen mutig und setzten die Wölfe durchaus früh unter Druck. Aufregung entstand aber fast nur in der Heidenheimer Zone: Erst verfehlte Dzenan Pejcinovic das Tor per Direktabnahme knapp (3.), dann wurde Patrick Wimmer nach misslungenem Rückspiel Tim Sierslebens von FCH-Keeper Diant Ramaj 30 Meter vor dem Kasten abgeräumt (5.) – die Schmidt-Elf hatte hier viel Glück, dass das Unparteiischen-Gespann Ramaj nicht als letzten Mann erkannte und es bei einer Verwarnung beließ. Die in weißen Auswärtstrikots auflaufenden Grün-Weißen blieben das gefährlichere Team, Arnolds Distanzschuss drehte sich am Gehäuse vorbei (10.). Somit war auch das wunderschöne VfL-Führungstor durch Skov Olsen (20.) alles andere als unverdient. Der VfL verpasste es, schnell nachzulegen. Kilian Fischers (22.) und Arnolds (24.) Fernschüsse strichen knapp vorbei. So brachte Scienza die Heidenheimer per direktem Freistoßtor wieder ins Spiel (29.). Der überraschende Ausgleich gab den Gastgebern aber nur kurzzeitig Aufwind. Zweimal wurde es durch Budu Zivzivadse halb gefährlich (30., 35.), dann aber war wieder die Simonis-Elf am Zug – und vergab gleich zwei Hochkaräter: Pejcinovic köpfte nach klasse Flanke von Skov Olsen freistehend drüber (36.), Wimmer scheiterte nach Jan-Schöppner-Aussetzer im direkten Duell an Ramaj (38.). Somit wäre durchaus mehr drin gewesen für die Wölfe im ersten Durchgang als das Remis.

















































