Eine Spielerin des VfL Wolfsburg im Dress der Nationalmannschaft.
14.09.2020
Frauen

International gefordert

Neun Wölfinnen treten mit ihren Nationalmannschaften in der EM-Qualifikation an.

Eine Spielerin des VfL Wolfsburg im Dress der Nationalmannschaft.

Zwei Tage nach dem 4:1 Sieg der Wölfinnen gegen die TSG Hoffenheim steht für die Frauen des VfL Wolfsburg nun die erste Abstellungsphase der Nationalmannschaften in der neuen Saison an: Insgesamt neun Spielerinnen sind die kommenden Tage mit ihren Auswahlteams unterwegs, mit denen sie Qualifikationsspiele für die Europameisterschaft 2022 bestreiten werden.

Rolfö fehlt verletzungsbedingt

Zuerst zum Einsatz wird Zsanett Jakabfi kommen, wenn die ungarische Nationalmannschaft am Donnerstag, 17. September (Anstoß um 18 Uhr), gegen den aktuellen Gruppenersten Schweden antritt. Allerdings wird es dabei kein Wölfinnen-Duell mit Fridolina Rolfö geben, da die Schwedin wegen einer Gehirnerschütterung nicht zur Nationalmannschaft reisen wird. Gegen Schweden, die aktuell punktgleich mit Island die Gruppentabelle anführen, sollten die Ungarinnen punkten, um noch eine Chance auf eine EM-Teilnahme zu wahren.

Deutsche Nationalmannschaft kämpft um Tabellenspitze

Genauso wie Jakabfi müssen sich auch Kathrin Hendrich, Lena Oberdorf, Felicitas Rauch, Svenja Huth und Alexandra Popp auf einen starken Gegner gefasst machen, immerhin treten die deutschen Nationalspielerinnen gegen Tabellenführer Irland am Samstag, 19. September (Anstoß um 14 Uhr), an, könnten die Irinnen aber mit einem Sieg von der Spitze verdrängen. Beim darauffolgenden Qualifikationsspiel gegen Tabellenschlusslicht Montenegro am Dienstag, 22. September (Anstoß um 16:07 Uhr), werden Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg mit Rauch und Oberdorf nur noch zwei Wölfinnen zur Verfügung stehen, während Popp, Hendrich und Huth frühzeitig die Heimreise nach Wolfsburg antreten werden.
 

Eine Spielerin des VfL Wolfsburg im Dress der Nationalmannschaft.

Spannende Partien für Polen und Norwegen

VfL-Torhüterin Katarzyna Kiedrzynek trifft mit ihrer polnischen Nationalmannschaft in der Abstellungsphase gleich zweimal auf Tschechien. Nur ein Punkt trennt die Polinnen von den Tschechinnen, die erst am Freitag, 18. September (Anstoß um 18.15 Uhr), und dann am Dienstag, 22. September (Anstoß um 18 Uhr), gegeneinander antreten werden. Spannend wird es auch bei den aktuell führenden Norwegerinnen um Ingrid Engen, die am Dienstag, 22. September (Anstoß um 18 Uhr), auf Verfolger Wales treffen. Mit einem Sieg gegen die Waliserinnen könnte sich Norwegen ein Sieben-Punkte-Polster erarbeiten, der einen großen Schritt Richtung Europameisterschaft bedeuten könnte. Ebenfalls gegen den Tabellenzweiten, allerdings mit bereits neun Punkten Vorsprung wird Dominique Janssen mit der niederländischen Nationalmannschaft gefordert sein. Am Freitag, 18. September (Anstoß um 16 Uhr), geht es für die führenden Niederländerinnen gegen Russland.  

Die Länderspiele im Überblick

Zsanett Jakabfi (Ungarn):
Donnerstag, 17. September, 18.45 Uhr, (A) Schweden (EM-Qualifikation)
Dienstag, 22. September, 17 Uhr, (A) Lettland (EM-Qualifikation)

Kathrin Hendrich, Lena Oberdorf, Felicitas Rauch, Svenja Huth, Alexandra Popp (Deutschland):
Samstag, 19. September, 14 Uhr, (H) Irland (EM-Qualifikation)
Dienstag, 22. September, 16.07 Uhr, (A) Montenegro (EM-Qualifikation), ohne Popp, Hendrich und Huth

Katarzyna Kiedrzynek (Polen):
Freitag, 18. September, 18.15 Uhr, (A) Tschechien (EM-Qualifikation)
Dienstag, 22. September, 18 Uhr (H) Tschechien (EM-Qualifikation)

Dominique Janssen (Niederlande):
Freitag, 18. September, 16 Uhr, (A) Russland (EM-Qualifikation)

Ingrid Syrstad Engen (Norwegen):
Dienstag, 22. September, 18 Uhr, (H) Wales (EM-Qualifikation)

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