Oliver Glasner gibt taktsiche Anweisungen an der Seitenlinie.
29.10.2019
Männer

„Im Pokal überwintern“

Der VfL empfängt am Mittwoch RB Leipzig im DFB-Pokal.

Oliver Glasner gibt taktsiche Anweisungen an der Seitenlinie.

Die Englischen Wochen finden für die Wölfe noch kein Ende. Am morgigen Mittwochabend, 30. Oktober, wartet bereits zum zweiten Mal innerhalb von zehn Tagen RB Leipzig als Gegner – dieses Mal allerdings im Pokal und im eigenen Rund (Anstoß um 18.30 Uhr, Tickets sichern). VfL-Cheftrainer Oliver Glasner sprach auf der Pressekonferenz vor dem Alles-oder-Nichts-Spiel gegen RB über…

…den anstehenden Pokal-Fight: Klar ist schon einmal, dass es bestimmt nicht 1:1 enden wird. Auch die Ausgangslage im Pokal ist klar: Es geht darum, das Spiel zu gewinnen und weiterzukommen. Daran werden wir alles setzen. Wichtig wird sein, an die zweite Halbzeit vom Ligaspiel in Leipzig anzusetzen. Wir haben uns dieses Spiel noch einmal sehr detailliert angesehen. Wir werden alles daransetzen, im Pokal zu überwintern.

…die derzeit angespannte Lage in Leipzig: Das kann immer in beide Richtungen ausschlagen. Es kann eine Trotzreaktion hervorrufen bei den Spielern, die medial etwas in die Kritik geraten sind. Es kann aber auch das Gegenteil bewirken. Oder es hat überhaupt keinen Effekt. Leipzig hat einen sehr guten und großen Kader, gespickt mit Nationalspielern. Deswegen erwarte ich ein sehr umkämpftes, heißes Pokalduell.

…Kevin Mbabu als erneute Alternative für die Dreierkette: Das ist natürlich wieder eine Option, weil sich die Voraussetzungen in zehn Tagen nicht ändern. Die Stürmer von Leipzig sind nicht langsamer geworden in zehn Tagen, ihre Spielanlage hat sich auch nicht verändert. Leipzig hat in Freiburg im 3-5-2-System begonnen, daher wissen wir nicht, was sich Julian Nagelsmann da überlegt. Ihre Spielanlage mit dem schnellen Spiel in die Spitze ist aber die gleiche. Deswegen ist Kevin wieder eine von mehreren Überlegungen. Ich schlafe heute nochmal darüber und werde morgen eine Entscheidung treffen.

…das Üben von Elfmetern: Das mache ich generell nicht. In der Saison üben wir das immer wieder mal, wenn ein Trainingsspiel unentschieden endet, indem wir dann den Sieger ausschießen im Elfmeterduell. Sollte es soweit kommen, weiß ich nicht, wer nach 120 Minuten noch auf dem Platz steht und wie sich die Spieler fühlen. Ich bin auch der Meinung, dass sich diese Drucksituation nicht imitieren lässt.

…über den Pokalwettbewerb im Allgemeinen: Ich mag den sehr gerne. Ich habe sehr positive und schöne Erinnerungen – natürlich als Spieler, weil es meine einzigen beiden Titel waren, die ich gewonnen habe. Aber auch als Trainer in Österreich sind es grundsätzlich positive Erinnerungen. Dort sind wir in der letzten Saison im Halbfinale gegen Rapid Wien als sehr dominante Mannschaft im Elfmeterschießen ausgeschieden. Das war damals natürlich extrem bitter, aber mir gefallen solche Alles-oder-Nichts-Spiele. Da gibt es kein Geplänkel, in dem es nur darum geht zu gewinnen.

...die Personallage: Es sieht sehr gut aus. Alle, die fit waren, sind nach wie vor fit. Heute haben die Jungs einen super Eindruck gemacht. Die Blutwerte zeigen, dass der Großteil der Spieler wieder völlig erholt ist. Das zeigt zuallererst, in welchem guten Zustand sie sind, aber auch, wie gut sie sich in den letzten beiden Tagen verhalten haben.

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