VfL Wolfsburg Cheftrainer Martin Schmidt bei der PK.
FR .  9.  FEB . 2018
Männer

„Hinter die Kette kommen“

Wölfe wollen am Sonntag bei Werder Bremen effizienter auftreten.

VfL Wolfsburg Cheftrainer Martin Schmidt bei der PK.

Im bisherigen Verlauf der Bundesliga-Rückrunde waren die Auswärts-Spätspiele am Sonntag für den VfL Wolfsburg durchaus mit Erfolg verbunden, sammelten die Grün-Weißen durch ein 0:0 bei Borussia Dortmund sowie einen 1:0-Erfolg bei Hannover 96 doch insgesamt vier Zähler. Daran wollen die Wölfe nun auch am Sonntag, 11. Februar (Anstoß um 18 Uhr), bei Werder Bremen anknüpfen, wenn sie bereits zum dritten Mal in Folge bei einer Liga-Partie in der Fremde den Spieltag mit ihrem Auftritt abschließen. Auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Duell an der Weser gegen den aktuellen Tabellen-15. sprach VfL-Cheftrainer Martin Schmidt über…

…den kommenden Gegner: Bremen tut sich sowohl durch Fleißarbeit als auch durch die Qualität der Spieler, die auf dem Platz stehen, hervor. Es wird sicherlich ein Kampf auf Augenhöhe. Werder ist in den vergangenen Spielen in Schwung gekommen und musste dabei nur gegen Bayern und Leverkusen Niederlagen hinnehmen. Daheim sind die Bremer durch ihr dominantes und initiatives Herangehen einen Tick in der Favoritenrolle.

…die Personalsituation: Ignacio Camacho, Jakub Blaszczykowski, John Anthony Brooks und Felix Uduokhai fehlen. Jetzt kommen auch noch Marcel Tisserand und Yannick Gerhardt dazu. Dass insgesamt eine halbe Stammelf nicht dabei ist, trifft uns hart. Marcel hat eine Muskelverletzung im Oberschenkel und wird ausfallen. Yannick hat eine Sprunggelenkverletzung. Wir müssen schauen, wie schlimm es ist. Für das Wochenende wird er aber auch ausfallen. Das tut uns weh. Mit den anderen zusammen ist es eine recht massive Ausfallquote.

…die Kulisse im Weser-Stadion: Die Stimmung in Bremen ist recht kernig. Für alle Mannschaften ist es etwas Spezielles, dort hinzufahren. Man weiß schon aus der Geschichte, dass Werder gerne Spiele dreht und bis zum Ende von seinen Fans nach vorne gepeitscht wird. Auch zuletzt, wenn es um den Kampf gegen den Abstieg ging, hat man gesehen, was die Bremer dort immer für eine Einheit bilden. Und das spürt man als Gegner. Trotzdem konnte ich in der Vergangenheit immer dort punkten – insofern fahren wir nicht chancenlos hin.

…den Torabschluss: Wir zeichnen uns dadurch aus, dass wir sehr wenig Gegentore bekommen. Was wir im Moment allerdings nicht schaffen, ist, effizient zu sein und nicht nur bis zur letzten Zone, sondern auch in die letzte Zone zu kommen und dort gefährlich zu werden. Wir müssen hinter die Kette kommen, das ist die Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Sonst werden wir weiter solide bleiben und auch nicht oft verlieren, aber eben auch nicht oft gewinnen. Das zu ändern, ist ganz klar der Anspruch. Wir brauchen Siege und dafür benötigen wir Tore. Das werden wir direkt von der ersten Minute an am Sonntag angehen. Ich denke, dass Tore fallen werden und bin überzeugt, dass von unserer Seite eins mehr geschossen wird.

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