Martin Schmidt während der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Hoffenheim.
20.10.2017
Männer

Heiß auf einen „Top-Act der Liga“

Die Wölfe gehen nach vier Spielen ohne Niederlage selbstbewusst in das Heimspiel gegen Hoffenheim.

Martin Schmidt während der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Hoffenheim.

Die Serie kann sich durchaus sehen lassen: Seit dem Amtsantritt von Martin Schmidt Mitte September sind die Wölfe ungeschlagen, punkteten in den vier seither absolvierten Partien unter anderem bei Bayern München und am vergangenen Wochenende in Leverkusen. Klar, dass der Aufwärtstrend natürlich auch im kommenden Heimspiel am Sonntag, 22. Oktober (Anstoß 18 Uhr), gegen die TSG 1899 Hoffenheim weitergehen soll. „Wir wollen spielbestimmend sein und unseren Fans ein Spektakel bieten“, sagte der VfL-Cheftrainer am Freitagmittag auf der obligatorischen Spieltags-Pressekonferenz.

„Möglichkeiten, die wir nutzen wollen“

Und es soll endlich der erste Sieg unter der Regie des neuen Coaches her. Dass die vergangenen vier Partien mit einem Remis endeten, hat für Martin Schmidt keine negativen Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein seines Teams. „Neben uns gibt es nur eine Mannschaft in der Liga, die viermal in Folge nicht verloren hat und das ist Bayern München. So etwas stärkt das Rückgrat und das Selbstvertrauen und gibt uns Mut für die kommenden Aufgaben.“ Das anstehende Match gegen den aktuellen Tabellenvierten aus dem Kraichgau werden die Grün-Weißen daher mit breiter Brust und gewohnt offensiv angehen, unterschätzt wird der Gegner aber natürlich dennoch nicht. „Hoffenheim ist sehr, sehr spielstark, hat ein gutes Positionsspiel, gute Automatismen in ihrem Spiel und eine robuste Zweikampfführung. Das ist eine Mannschaft, die nicht ohne Grund seit anderthalb Jahren in der Liga vorne mit dabei ist. Aber sie spielen auch mit hohem Risiko, und dadurch ergeben sich für den Gegner automatisch Möglichkeiten, die wir natürlich nutzen wollen“, sagte der Schweizer, der sich auf sein drittes Heimspiel als Wölfe-Chefcoach dementsprechend freut: „Das wird ein komplexes Spiel gegen einen Top-Act der Liga.“

Mario Gomez und Gian-Luca Itter vor der Rückkehr in den Kader

Daher kommt es den Wolfsburgern auch gerade recht, dass sich die Personalsituation weiter entspannt hat. Paul-Georges Ntep hat seine Gelb-Rot-Sperre aus dem Mainz-Spiel abgesessen, zudem kehrten in den vergangenen Tagen Mario Gomez, Gian-Luca Itter, John Anthony Brooks und Jeffrey Bruma zurück in das Mannschaftstraining. Während die beiden länger ausgefallenen Innenverteidiger noch ein wenig Zeit brauchen, um wieder „vollständig wettbewerbsfähig zu sein“, stellt der Coach Gomez und Itter einen Kaderplatz für die Sonntagspartie zumindest in Aussicht. „Mario und Gian-Luca trainieren sehr gut und hängen sich wie alle anderen Spieler voll rein. Sie wollen unbedingt in den Kader“, so Schmidt, der die beiden noch ausstehenden Trainingseinheiten am Freitag- und Samstagnachmittag abwarten will, bis er eine endgültige Entscheidung fällt. Dass der Trainingsplatz immer voller wird, ist für den 50-Jährigen aber dennoch ein weiteres positives Zeichen. „Wenn voraussichtlich nächste Woche auch noch Sebastian Jung zurückkehrt, haben wir wieder vollen Druck auf allen Positionen und es erhöht nochmals unsere Qualität.“

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