Die Wölfinnen jubeln.
14.03.2018
Frauen I

Hansen schießt VfL ins Halbfinale

Wölfinnen besiegen im DFB-Pokal-Viertelfinale den SC Sand mit 2:1.

Die Wölfinnen jubeln.

Die VfL-Frauen stehen im Halbfinale des DFB-Pokals: Vor 1.082 Zuschauern im AOK Stadion setzten sich die Wölfinnen im Viertelfinale mit 2:1 (0:0) gegen den SC Sand durch. Caroline Hansen brachte die Grün-Weißen nach dem Seitenwechsel durch einen Doppelpack in Führung (61. Minute, 66.). Am Einzug in die nächste Runde änderte dann auch nicht mehr, dass Isabelle Meyer durch einen Foulelfmeter der Anschlusstreffer gelang (78.).

Minde feiert Startelfdebüt

Im Vergleich zum Duell mit dem SC Sand, das vor rund drei Wochen vor der Länderspielpause ausgetragen wurde und die bisher letzte Partie für beiden Mannschaften war, nahm VfL-Cheftrainer Stephan Lerch drei Veränderungen an seiner Startelf vor. Für Babett Peter (Achillessehnen-Teilruptur), Lara Dickenmann und Pernille Harder liefen Anna Blässe, Tessa Wullaert und Kristine Minde, die damit ihr Startelfdebüt in einem Pflichtspiel für die Grün-Weißen feierte, von Beginn an auf. SC-Coach Sascha Glass beließ es dagegen bei derselben Formation.

Wölfinnen erzielen Abseitstreffer

Trotz frischer Temperaturen brauchten beide Mannschaften keine Abtastphase und versuchten, in der Offensive Akzente zu setzen. Die aufgerückte VfL-Außenverteidigerin Noelle Maritz verbuchte den ersten Abschluss auf Seiten der Wölfinnen. Von der Strafraumkante schoss sie allerdings knapp am Kasten vorbei (3.). Und auch Sand zeigte sich früh vor dem Tor von Almuth Schult. Weil es der VfL-Verteidigung aber gelang, Nina Burger im letzten Moment entscheidend zu stören, sprang für die Gäste statt einer Chance lediglich ein Eckstoß heraus (7.). Quasi im Gegenzug dann die vermeintliche Führung für die Wolfsburgerinnen. Minde hatte eine Hereingabe von Hansen über die Linie gedrückt, stand dabei aber knapp im Abseits (8.).

Schult hält zweimal stark

Auch anschließend verlor die Begegnung nicht ihr hohes Niveau – Torchancen blieben keine Seltenheit. Nilla Fischer hatte das Leder nach einem Eckstoß per Kopf in Richtung des Kastens gebracht und den Torschrei bereits auf den Lippen, doch der SC konnte noch gerade so auf der Linie klären (21.). Die Gäste blieben ebenfalls gefährlich und forderten Schult, der alles abverlangt wurde. Einen Schuss von Leticia Santos De Oliveira machte Burger per Kopf scharf, Wolfsburgs Torfrau zeigte jedoch ihre Klasse und parierte stark (29.) – wie auch fünf Minuten später, als sie gegen die alleine auf das Tor laufende Laura Feiersinger überragend mit einer Fußabwehr klären konnte (34.). Dadurch blieb es beim 0:0, mit dem es auch zur Halbzeitpause in die Kabinen ging.

Die Wölfinnen.

Hansen trifft doppelt

In die zweite Halbzeit starteten dann vor allem die Wölfinnen hellwach, allen voran Hansen. Zunächst traf sie nur das Außennetz (55.), der zweite Versuch aus etwa 18 Metern schlug dann allerdings genau platziert im SC-Tor ein (61.). Und auch der folgende Versuch saß. Aus dem Gewühl heraus kam Hansen im Strafraum an das Leder, drehte sich kurz und traf zum 2:0 (66.). Sand schien davon beeindruckt, ein Foulspiel von Lena Goeßling an Milena Nikolic im grün-weißen Strafraum brachte den SC dann aber doch noch einmal zurück in die Partie. Denn den daraus resultierenden Foulelfmeter verwandelte die eingewechselte Isabelle Meyer zum 2:1 (78.). Daraus konnten die Gäste allerdings kein Kapital mehr schlagen, es blieb beim 2:1.

„Glücklich, eine Runde weitergekommen zu sein“

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch: Wir sind gut ins Spiel gekommen und konnten uns in den ersten 20 Minuten einige Torchancen herausspielen. Wir hatten gehofft, ein frühes Tor erzielen zu können, um etwas Ruhe ins Spiel zu bekommen, was uns leider aber nicht gelungen ist. Aus meiner Sicht sind wir in der zweiten Halbzeit dann verdient in Führung gegangen und konnten gleich das zweite Tor nachlegen. Der Elfmeter hat es noch einmal spannend gemacht. Wir wollten enger zusammenrücken und das hat die Mannschaft auch eindrucksvoll auf dem Platz gezeigt – vor allem in den letzten Minuten, in denen sie den Ball nicht mehr hergeben wollte und eine tolle Körpersprache hatte. Wir sind glücklich, eine Runde weitergekommen zu sein. Der Sieg geht unter dem Strich in Ordnung.

Halbfinal-Auslosung am Montag

Auf wen die Wölfinnen im Halbfinale treffen, entscheidet sich dann am Montag. Die Auslosung, bei der Saskia Bartusiak die Losfee spielt, ist live auf der Homepage sowie der Facebook- und der YouTube-Seite von DFB-TV zu sehen.

VfL Wolfsburg: Schult – Blässe, Fischer, Goeßling, Maritz – Gunnarsdottir, Popp – Hansen (71. Jakabfi), Minde (62. Kerschowski) – Masar, Wullaert (88. Neto)

SC Sand: Schlüter – Santos De Oliveira, Caldwell, Vetterlein, Vojtekova – Tietge (86. Schlee), van Bonn – Feiersinger, Nikolic, Arnold – Burger (71. Meyer)

Tore: 1:0 Hansen (61.), 2:0 Hansen (66.), 2:1 Meyer (78., Foulelfmeter)

Gelbe Karten: - / Vojtekova, Arnold

Schiedsrichterin: Kathrin Heimann (Gladbeck)

Zuschauer: 1.082 am Mittwochabend im AOK Stadion

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