In dieser Woche wartet auf die U17- und U19-Jungwölfe der gleiche Gegner – und das gleich zweimal vor heimischer Kulisse im AOK Stadion. Während die A-Junioren den Halleschen FC am Freitagabend (18.30 Uhr) unter Flutlicht empfangen, treffen die B-Junioren zum Abschluss der Vorrunde am Samstag (13 Uhr) auf die Gäste aus Sachsen-Anhalt. Für beide Teams geht es im Endspurt der Vorrunde noch um den Gruppensieg.
„Ein anderes Gesicht zeigen“
Unmittelbar zurück in die Erfolgsspur – das ist die klare Zielsetzung vor dem Heimspiel der U19. Nach einer beeindruckenden Serie von 14 Pflichtspielsiegen in Folge gab es am vergangenen Wochenende im ersten Spiel unter Interimstrainer Niklas Bräuer ein 1:4 im Topspiel gegen RB Leipzig. Die Sachsen zogen damit in der Tabelle vorbei: Beide Teams stehen nun bei 27 Punkten, Leipzig hat aber die um fünf Treffer bessere Tordifferenz. Da Hansa Rostock (18 Punkte) bei zwei ausstehenden Spielen nicht mehr herankommt, läuft es auf einen Zweikampf um Platz eins hinaus.
„Wir wollen direkt ein anderes Gesicht zeigen und die passende Antwort geben – mit Dominanz am und Intensität gegen den Ball“, betont Bräuer. „Das Spiel gegen Leipzig ist nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir haben über die Fehler gesprochen und wollen die Dinge mit in die Partie gegen Halle nehmen, die gut gelaufen sind.“ Der Hallesche FC beendet mit dem Auftritt in Wolfsburg die erste Saisonphase. Sieben Punkte aus elf Spielen bedeuten den vorletzten Platz und keine Möglichkeit mehr, Liga A zu erreichen.
Fernduell um die Spitze
Bei der U17 ist die Ausgangslage vor dem Duell mit Halle deutlich ausgeglichener. Die Jungwölfe gehen mit Rückenwind in den letzten Spieltag der Vorrunde: Am Mittwoch gelang dem Team von Interimstrainer Jan Neuwirt bei Tennis Borussia Berlin ein 6:0-Erfolg. „Das war eine überragende Leistung von jedem Einzelnen – von Anfang bis Ende“, lobt Neuwirt, der daran anknüpfen und den Schwung mitnehmen will.
Denn tabellarisch ist noch alles möglich: Für den Last-Minute-Sprung auf Rang eins braucht der VfL einen eigenen Sieg – und Schützenhilfe. Spitzenreiter Magdeburg muss parallel beim Hamburger SV verlieren, denn der FCM liegt drei Punkte und zwei Tore vorn. „Wir müssen zuerst unsere Hausaufgaben machen und wollen einen erfolgreichen Abschluss der Vorrunde schaffen“, sagt Neuwirt. „Und dann hoffen wir natürlich, dass der HSV uns hilft.“ Halle wiederum hofft auf das genaue Gegenteil: Mit einem eigenen Erfolg in Wolfsburg und einem Magdeburger Sieg könnte der HFC noch unter die Top drei der Gruppe B rutschen und sich damit für Liga A qualifizieren.











