Ernst schauender VfL Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia in der Nahaufnahme.
05.10.2018
Männer

„Hätte nicht sein müssen“

Die Trainerstimmen nach der Flutlicht-Niederlage in Bremen.

Ernst schauender VfL Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia in der Nahaufnahme.

Mit vier Punkten aus den zwei kniffligen Aufgaben in Leverkusen und Mainz hatten die Wölfe bislang eine sehr achtbare Auswärtsbilanz vorzuweisen gehabt. Und auch der dritte Saisonauftritt als Gastmannschaft fühlte sich über weite Strecken so an, als müsste der VfL zumindest keineswegs als Geschlagener vom Platz gehen. Weil sich in den entscheidenden Phasen des lange offenen Freitagabendspiels in Bremen allerdings der Gegner vor dem Tor als abgeklärter erwies, hatte Bruno Labbadia letztlich nicht nur das Ende des Beutezugs in der Fremde zu beklagen, sondern auch die bereits fünfte sieglose Partie hintereinander. Die Trainerstimmen:

Bruno Labbadia: Besser als wir kann man in die ersten 25 Minuten nicht reinkommen. Wir haben Werder im Spielaufbau gestört, auch den Ball gut laufen lassen, es allerdings verpasst, in Führung zu gehen. Anschließend haben wir unsere Linie etwas verloren. Trotzdem fiel das 1:0, das Werder natürlich Auftrieb gegeben hat, im Grunde aus dem Nichts. Zu lernen, solche Phasen zu überstehen, auch die Enttäuschung wegzustecken, das Spiel im Griff zu haben und trotzdem hinten zu liegen, gehört zu unserem Entwicklungsprozess. Auch nach dem Seitenwechsel waren wir wieder gut drin. Nur haben wir es nicht mehr hinbekommen, wirklich klare Chancen zu kreieren. Insgesamt, auch wenn es Werder sehr gut gemacht hat, hätte diese Niederlage nicht sein müssen.

Florian Kohfeldt: Ich habe dem nicht mehr viel hinzuzufügen. Im Grunde teile ich Brunos Analyse komplett. Anfangs haben wir keinen Zugriff gefunden. Viele Dinge, die wir uns für unser Spiel vorgenommen hatten, haben gefehlt. Eigentlich hätten wir 0:1 zurückliegen müssen, haben dann aber selbst getroffen und hätten kurz vor der Pause auch noch erhöhen können. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr so weitergespielt, wie wir es wollten. Allerdings hatte auch Wolfsburg keine wirkliche Großchance mehr. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass wir gegen eine gute Mannschaft gespielt haben, die uns speziell in der ersten Halbzeit vor große Probleme gestellt hat. 

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