05.10.2019
Akademie

Hackentor sichert Remis

Die U17 der Wölfe spielt 1:1 bei Union Berlin, die U19 zieht ins Halbfinale des NFV-Pokals ein.

Mit einer starken kämpferischen Leistung haben die B-Junioren des VfL Wolfsburg die zweite Saisonniederlage in der Bundesligastaffel Nord/Nordost im letzten Augenblick noch verhindert. Beim 1. FC Union Berlin holten sich die Wölfe, bei denen Co-Trainer Sebastian Müller den erkrankten Chefcoach Steffen Brauer vertrat, ein 1:1 (0:0), mussten aber nach dem späten Rückstand durch Unions Malick Hassan Sanogo (76. Minute) bis in die Nachspielzeit zittern, ehe VfL-Torhüter Philipp Schulze noch der Ausgleich gelang (82.). Derweil feierte die U19 der Grün-Weißen durch einen 3:1 (2:1)-Erfolg beim SV Viktoria Georgsmarienhütte den Einzug ins Halbfinale des NFV-Sparkassenpokals. 

Keeper Schulze macht es mit der Hacke

Auch wenn für die U17 der Wölfe am Ende noch ein Punkt bei den Köpernickern heraussprang, war die Enttäuschung  im Wolfsburger Lager dennoch zu spüren, hatte man sich doch im Vorfeld mehr von der Fahrt in die Hauptstadt erwartet. Dennoch war es am Ende ein leistungsgerechtes Remis, weil es Chancen auf beiden Seiten gab, die Verwertung derselben jedoch zu wünschen übrig ließ. So hatte auf VfL-Seite kurz nach der Pause Willi Reincke Pech, dass sein Schuss nur die Latte traf, im Gegenzug ließ Union zwei gute Möglichkeiten ungenutzt. Erst kurz vor Ende der Partie klingelte es im Kasten, leider in dem des VfL, nachdem sich Sanogo, von der rechten Seite bedient, gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und zum 1:0 für die Hausherren traf (76.). Die Wölfe warfen danach alle nach vorn und wurden letztlich doch noch mit einem Punkt belohnt, weil Keeper Schulze mit nach vorne ging, im Gewühl im Strafraum den Durchblick behielt und mit der Hacke den Ball zum 1:1 über die Linie beförderte (82.).

Sebastian Müller: Es war ein gerechtes Remis. Wir hatten uns zwar mehr vorgenommen, haben auch viel investiert, aber letztlich zu wenig Torgefahr entwickelt. Die Defensivleistung war heute in Ordnung, in der Offensive hätten wir aber mit deutlich mehr Zug zum Tor spielen müssen. Insofern war das heute zu wenig und wir müssen, auch weil beide Seiten Chancen hatten, mit dem Punktgewinn zufrieden sein. 

VfL Wolfsburg U17: Schulze – Brix, MacNulty, Patut, Baydar (49. Nuhanovic), Walther, Di Michele Sanchez, Reincke (70. Renner), Fobassam (78. Tomljenovic), Littbarski (49. Wagner), Bock

Tore: 0:1 Sanogo (76.), 1:1 Schulze (82.)

Burmeisters Doppelpack

Auch wenn die A-Junioren des VfL Wolfsburg im Viertelfinale des NFV-Sparkassenpokals beim klassentieferen  SV Viktoria Georgsmarienhütte als Favorit ins Rennen gingen, war es Cheftrainer Henning Bürger schon im Vorfeld klar, dass es kein Spaziergang gegen den Spitzenreiter der Niedersachsenliga werden würde. Und so kam es denn auch. „Der Gegner hat alles reingeschmissen, eine hohe Mentalität und vollen kämpferischen Einsatz gezeigt. Er hat es uns nicht leicht gemacht, auch wenn wir noch weitere Chancen hatten, die wir hätten nutzen müssen“, so Bürger, der bilanzierte: „Wir haben die Pflichtaufgabe gut gemeistert, müssen uns in der Liga aber weiter steigern.“ In Georgsmarienhütte sorgten Amir Abdijanovic (21.) und zweimal Timon Burmeister (29./76.) für die Wolfsburger Treffer, den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gastgeber erzielte Jan Meyer (23.). Im Halbfinale treffen die Wölfe nun am Mittwoch, 30. Oktober, um 19 Uhr auswärts auf den JFV A/O/Heeslingen. 

VfL Wolfsburg U19: Wienhold – N. Vukancic, Sarcevic (46. Sommer), Lang – Pereira da Silva, Wahlig, Messeguem (46. Berger), Weimann – Burmeister (76. Stoye), Abdijanovic (59. Jastremski), Polster

Tore: 1:0 Abdijanovic (21.), 1:1 J. Meyer (23.), 2:1 Burmeister (29.), 3:1 Burmeister (76.)

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