25.09.2018
Frauen

„Haben aus dem Hinspiel gelernt“

Mit mehr Treffsicherheit ins Achtelfinale: Zuversichtliche Wölfinnen vor dem Champions-League-Rückspiel gegen Thor/KA.

Die Gelegenheit, sich nach dem deutlichen Erfolg in Essen auf das Bundesliga-Topspiel gegen die Bayern zu freuen, ist für die Wölfinnen noch nicht gekommen. Denn vorher steht noch ein nicht unbedeutender Termin in der Königsklasse auf dem Programm. Am Mittwochabend, 26. September, empfangen die Grün-Weißen in ihrem 52. Europapokalspiel den isländischen Meister. Und wollen nach dem unnötig dünnen 1:0-Sieg im Hinspiel für den Einzug ins Achtelfinale nichts anbrennen lassen. Während VfL-Chefcoach Stephan Lerch auf der Pressekonferenz vor der Partie darauf baute, dass sich die Effektivität der zweiten Halbzeit vom Sonntag vor dem Tor fortsetzt, kündigte der Trainer des Gegners schon mal einen Sturmlauf an.

„Das größte Spiel der Karriere“

Seine Mannschaft werde aus allen Rohren losfeuern, gab Halldor Jon Sigurdsson zu Protokoll. Um sich im nächsten Moment schon schmunzelnd zu korrigieren. „Nein. Es ist natürlich klar, dass es für uns wieder um eine gute Verteidigung gehen wird. Wir wollen zwar auf Lücken für Konterchancen lauern. In erster Linie aber müssen wir wieder hinten sicher stehen“, so der Thor/KA-Chefcoach. Auch sonst war dem Trainer der Gäste deutlich anzumerken, dass das Gastspiel in Wolfsburg für seine Truppe etwas Besonderes ist. „Gleich nach dem Hinspiel haben wir uns schon wieder auf den zweiten Vergleich gefreut. Für einige Spielerinnen ist es sicherlich das größte Spiel ihrer Karriere. Deshalb bin ich sicher, alle werden sich einsetzen und kämpfen, wie sie nur können.“

Die Chancen besser nutzen

Die kompakte Spielweise der Isländerinnen war eine Ursache dafür gewesen, dass dem VfL im ersten Vergleich nur ein Treffer gelang. Der zweite, triftigere Grund lag in der eigenen Unkonzentriertheit. „Wir hatten so viele Chancen, haben Pfosten und Latte getroffen, aber im Ergebnis hat sich das nicht widergespiegelt. Das müssen wir besser machen“, betonte Lerch. „Aber ich bin sicher, dass wir aus dem Hinspiel gelernt haben. Auch wenn es uns der Gegner wieder nicht leichtmachen wird, wollen wir morgen unsere Möglichkeiten genauso gut nutzen wie in Essen. Wir sind gut drauf und wollen ungefährdet weiterkommen.“

Sara Doorsoun und Pernille Harder mit Ball während des Abschlusstrainings.

Alex Popp fällt aus

Während Anna Blässe, die zuletzt noch ausgesetzt hatte, wieder zur Verfügung steht, muss der Double-Trainer auf eine andere Nationalspielerin kurzfristig verzichten. „Alexandra Popp plagt eine Knochenhautreizung im Beckenbereich. Als Vorsichtsmaßnahme wird sie deshalb nicht spielen“, so Lerch, der auch andere Umstellungen nicht ausschließend wollte. „Wenn es so kommt, hat es aber nichts mit dem Spiel am Sonntag gegen die Bayern zu tun. Das verbietet schon der Respekt vor dem Gegner. Aber wir haben nun mal viele Spielerinnen, die sich anbieten und zuletzt einen sehr guten Eindruck gemacht haben. Momentan machen es mir alle unheimlich schwer, sie nicht aufzustellen.“   

Wieder live im TV

Anstoß im AOK Stadion ist um 18 Uhr. Sport1 überträgt die Begegnung live. Exklusive Infos gibt es wie üblich außerdem auf dem VfL-Frauen-Facebook-Kanal. Zum Einstimmen auf die Begegnung zeigt Sport1 zudem ab 17 Uhr die Dokumentation „Immer alles geben! Die Titeljagd der VfL-Frauen“ erstmals im Free-TV.

Mehr zur Vorbereitung der VfL-Frauen bei Weekly Wolves auf Wölfe TV.

Jetzt das Stadionmagazin zur Partie online durchlesen.

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