VfL Wolfsburg-Spieler Wout Weghorst läuft mit dem Ball.
01.04.2021
Männer

Gute Vorzeichen

Wissenswertes zum Heimspiel der Wölfe gegen die Geißböcke.

VfL Wolfsburg-Spieler Wout Weghorst läuft mit dem Ball.

Lang ist es her – und dazu ein Unikum: Am 24. Januar 2010 gelang es dem 1. FC Köln, in Wolfsburg zu triumphieren. Einmalig und letztmalig. Beim einzigen Bundesliga-Sieg des Effzeh beim VfL hieß der Trainer des Gastes noch Zvonimir Soldo, der auf grün-weißer Seite Armin Veh. Am Samstag, 3. April (Anstoß um 15.30 Uhr), starten die Domstädter nun einen neuen Versuch. Es ist aber nicht nur die historische Bilanz, die für die Wölfe spricht. Auch die jüngsten Saisonzahlen machen Grün-Weiß zum klaren Favoriten. Hier die weiteren Daten und Fakten zum Duell des Dritten gegen den Drittletzten:

Besser als letzte Saison: Der VfL hat jetzt schon mehr Punkte auf dem Konto (51) als am Ende der letzten Saison (49). Die Wölfe hatten nur in der Saison 2014/2015 zu diesem Zeitpunkt mehr Zähler gesammelt (54) als aktuell – in ihrer Meistersaison 2008/2009 waren es nach 26 Spieltagen genauso viele Punkte wie aktuell.

Auf Champions-League-Kurs: Die Wölfe bauten am letzten Spieltag mit dem 2:1-Sieg in Bremen den Vorsprung auf den fünften Tabellenplatz auf acht Punkte aus – ein recht beruhigendes Polster bei nur noch acht ausstehenden Saisonspielen.

VfL mit historischen Bestwerten: Für die Grün-Weißen bedeuten die nur drei Saisonniederlagen (alle auswärts) und 22 Gegentore neue Vereinsrekorde nach 26 Bundesliga-Spieltagen. Von den letzten zwölf Bundesliga-Spielen verloren die Wölfe nur eines (1:2 bei Hoffenheim Serie gerissen).

Heimstarke Wölfe: Der VfL ist in dieser Bundesliga-Saison (wie auch die Bayern und Frankfurt) noch ohne Heimniederlage – es gab acht Siege und vier Remis. In den vergangenen vier Heimspielen blieb die Glasner-Elf ohne Gegentor und könnte nun einen neuen Bundesliga-Rekord aufstellen: Fünf Zu-Null-Heimspiele in Folge gelangen den Wölfen noch nie.

Jubiläumstreffer vor Länderspielpause: Wout Weghorst erzielte am letzten Spieltag seinen 50. Bundesliga-Treffer (im 92. Spiel). Die Marke von 50 Bundesliga-Treffern erreichten beim VfL Wolfsburg zuvor nur Edin Dzeko (66), Grafite (59) und Diego Klimowicz (57). Eine solche Konstanz beim Toreschießen wie Weghorst zeigte zuvor aber noch nie ein Wolfsburger: In seinen drei Spielzeiten traf der Niederländer zuerst 17 Mal, dann 16 Mal und jetzt schon wieder 17 Mal. Er hat nun also noch acht Spieltage Zeit, um einen neuen persönlichen Bundesliga-Saisonrekord aufzustellen. Weghorst ist ein klassischer Knipser: Seine 50 Bundesliga-Tore erzielte er alle von innerhalb des Strafraums (u.a. traf er zweimal in seinen drei Bundesliga-Duellen gegen die Kölner).

Standard-Spezialist Arnold: Schon acht von Maximilian Arnold ausgeführte Standardsituationen führten in dieser Bundesliga-Saison zu Treffern (vier nach Ecken und vier nach Freistößen) – das wird nur von Freiburgs Vincenzo Grifo überboten (neun). Bei ruhenden Bällen sollten bei den Kölnern also alle Alarmglocken läuten. Im Hinspiel traf Arnold gegen die Domstädter beim 2:2 sogar selbst per Standard: In der 29. Spielminute zirkelte er einen direkten Freistoß zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich traumhaft in den FC-Kasten. Unterschiedliche

Defensiv-Qualität: Die zweitbeste Defensive der Bundesliga (Wolfsburg: 22 Gegentore) trifft auf die zweitschlechteste (Köln: 46 Gegentore). Die Wölfe spielten schon zwölf Mal zu null (nur Leipzig einmal öfter), Köln blieb dagegen erst drei Mal ohne Gegentor (kein Team seltener).

Effzeh mit Negativserie: Der 1. FC Köln ist seit sechs Bundesliga-Spielen sieglos (zwei Remis, vier Niederlagen) - in diesem Zeitraum holte kein Team weniger Punkte als die Rheinländer (zwei, wie Schalke). Am letzten Spieltag gab es für das Gisdol-Team zu Hause gegen den Champions-League-Viertelfinalisten Borussia Dortmund einen beachtlichen Punktgewinn (2:2), der sich angesichts des späten Dortmunder Ausgleichtreffers und der Siege von Mainz und Hertha aber nicht ganz so anfühlte. Erstmals seit dem 18. Spieltag belegen die Kölner wieder den Relegationsplatz.

Geißböcke mit Startproblemen: Am letzten Spieltag mussten die Kölner bereits das achte Gegentor 2020/2021 in der Anfangsviertelstunde hinnehmen. Einzig Hoffenheim wurde in dieser Bundesliga-Saison in den ersten 15 Spielminuten ebenso oft überwunden wie der FC.

Gemischte Gefühle: Markus Gisdol ist seit vier Bundesliga-Spielen gegen die Wölfe ungeschlagen (zwei Siege, zwei Remis) – in Wolfsburg hat er allerdings noch nie gewonnen (ein Remis beim ersten Gastspiel, danach vier Niederlagen).

FC zuletzt mit Aufwärtstrend: Der VfL war in der Vergangenheit kein wirklicher Lieblingsgegner der Kölner, die gegen nur sechs der 29 direkten Bundesliga-Duelle gewannen (21 Prozent; zehn Remis, 13 Niederlagen). Selbst gegen den FC Bayern ist die Siegquote der Geißböcke höher (25 Prozent) als gegen die Wölfe. In den vergangenen beiden Duellen gegen die Niedersachsen holten die Kölner aber vier Zähler - im Hinspiel gab es ein 2:2-Remis und am 18. Spieltag 2019/2020 einen 3:1-Heimsieg.

Gegen den eigenen Klub: Elvis Rexhbecaj spielt seit Januar 2020 bei den Kölnern und hat sich dort in den vergangenen 14 Monaten zu einer festen Größe im Mittelfeld entwickelt (fünf Tore in 38 Bundesliga-Spielen). Von den Wölfen ist der 23-Jährige noch bis zum Ende dieser Saison an den FC ausgeliehen.

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