11.08.2018
U23

Gute Reaktion gezeigt

Die U23 trennt sich torlos von Meisterschaftsmitfavorit VfB Lübeck.

Nach der schwachen Vorstellung in Kiel hat die U23 am Freitagabend gegen Meisterschaftsmitfavorit VfB Lübeck eine gute Reaktion gezeigt. Vor 502 Zuschauern im AOK Stadion trennten sich beide Mannschaften 0:0. Der VfL bestimmte die Partie über weite Strecken und besaß die Mehrzahl an guten Möglichkeiten. Fast hätte es noch zu drei Punkten gereicht, aber Richmond Tachie vergab in der Nachspielzeit den möglichen Siegtreffer. Durch das Remis verbesserten sich beide Kontrahenten auf fünf Punkte in der Tabelle der Regionalliga Nord. Am nächsten Samstag, 18. August, geht es für die U23-Jungwölfe in der Liga mit einem Heimspiel gegen den FC Eintracht Norderstedt (Anstoß um 13 Uhr im AOK Stadion) weiter.

Lübeck anfangs besser

Der VfL Wolfsburg startete mit einer auf sechs Positionen veränderten Anfangself, darunter auch Paul Jaeckel aus der Lizenzmannschaft. Die Wölfe brauchten zu Beginn ein wenig Zeit, um sich zu finden. Die Gäste pressten hoch und bestimmten in den ersten 20 Minuten das Spiel, ohne aber wirklich den Jungwölfen gefährlich zu werden. Einzig ein Volleyschuss von Florian Riedel nach 15 Minuten war beachtenswert. Doch dann kamen die U23-Wölfe immer besser ins Spiel und rissen das Geschehen mehr und mehr an sich. Die erste gute Möglichkeit bot sich Yannik Möker nach 25 Minuten, dem jedoch in bester Position der Ball etwas über den Schlappen rutschte. Zwei Minuten darauf prüfte Daniel Hanslik Gästekeeper Benjamin Gommert aus spitzem Winkel (27.). Auch Amara Conde bot sich eine Schusschance (31.). Die Lübecker verzeichneten ihre beste Szene vor dem Tor zwei Minuten vor der Pause, aber Cemal Sezer geriet in Rücklage (43.). So ging es torlos in die Kabinen.

Wölfe weiter im Vorwärtsgang

Nach dem Wechsel knüpften die U23-Wölfe nahtlos an die letzten 25 Minuten der ersten Hälfte an, ließen den Lübeckern wenig Platz zum Kombinieren und spielten nach vorn. In der 55. Minute hatten die VfL-Fans den Torschrei schon auf den Lippen, aber Kapitän Julian Klamt scheiterte nach einer Ecke in aussichtsreicher Position an Gommert. Die Wolfsburger waren in der Phase sehr präsent und deutlich gefährlicher als die Gäste. Bisweilen war das Geschehen teilweise hitzig, mit vielen kleinen Unterbrechungen. In der 68. Minute tauchte erneut Klamt vorm Lübecker Tor auf, sein Kopfball verpasste jedoch das Tor. In der Folge investierte Lübeck wieder mehr ins Offensivspiel. So musste Phillip Menzel nach einem Freistoß des VfB klären (79.). In den letzten Minuten waren beide Teams bemüht, doch noch den entscheidenden Treffer zu landen. Lübecks Abwehrchef Tommy Gruppe setzte nach einer Ecke einen Kopfball an, den Menzel aber entschärfte (90.). Eine Minute später schickte auf der anderen Seite Michele Rizzi den durchstartenden Tachie mit einem starken Pass, der lupfte jedoch das Leder ganz knapp am Kasten der Gäste vorbei und vergab den möglichen Siegtreffer.

„Bin stolz auf die Mannschaft“

VfL-Coach Rüdiger Ziehl: Ich bin heute stolz auf die Mannschaft, die eine gute Reaktion nach dem Nackenschlag von Kiel gezeigt hat. Nur in den ersten 15 Minuten waren wir vielleicht ein bisschen übermotiviert und wollten zu viel. Aber dann wurden wir spielbestimmend, waren mutig in Ballbesitz und haben uns im Laufe der Partie mehr Möglichkeiten als der Gegner erspielt. Schade war natürlich, dass sich die Mannschaft in der Nachspielzeit nicht für ihre Leistung belohnt hat. Insgesamt haben wir heute sehr diszipliniert agiert, die Leistung hat gestimmt.

VfL Wolfsburg U23: Menzel – D.Itter (90. Badu), Klamt, Jaeckel, Franke – May (77. Rizzi) – Tachie, Möker, Conde, Saglam (65. Justvan) – Hanslik

VfB Lübeck: Gommert – Halke, Grupe, Weissmann – Mende – Riedel, Nogovic, Hoins (62. Arslan), Thiel – Sezer (46. Deichmann), Franziskus (81. Richter)

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: Saglam, May / Nogovic, Grupe, Halke

Schiedsrichter: Christian Scheper

Zuschauer: 502 am Freitagabend im AOK Stadion

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