Cheftrainer Labbadia bei der PK.
DO . 22. 02. 2018
Männer

„Gute Organisation und Kompaktheit“

Wölfe-Cheftrainer Bruno Labbadia spricht vor seinem VfL-Pflichtspieldebüt.

Cheftrainer Labbadia bei der PK.

Am Freitagabend, 23. Februar (Anstoß um 20.30 Uhr), eröffnen die Wölfe mit dem Gastspiel beim 1. FSV Mainz 05 den 24. Bundesliga-Spieltag. Dabei ist das Duell mit den Nullfünfern für den VfL ein denkbar wichtiges im Kampf um den Klassenerhalt: Nur einen Zähler Vorsprung haben die Grün-Weißen auf die Mainzer, die aktuell mit 23 Punkten auf dem Relegationsplatz rangieren. Gleichsam ist es das erste Pflichtspiel unter Anleitung des neuen VfL-Cheftrainers Bruno Labbadia. Im Vorfeld seine Debüts auf der Trainerbank äußerte sich Labbadia über…

…die ersten Tage in Wolfsburg: Es ist natürlich aktuell eine intensive Zeit, die wir miteinander erleben. Das Team hat innerhalb kurzer Zeit viele Veränderungen erlebt und das ist nicht so einfach. Ich habe versucht, schnell in Gespräche mit den Spielern zu kommen. Ich habe gesagt, was ich in ihnen sehe, deutlich die nächsten Handlungsschritte aufgezeigt und erklärt, dass wir uns nun erstmal auf das Wesentliche konzentrieren werden. Die Jungs wollen allesamt, aber entscheidend ist nun, wie wir das auf das Spielfeld bekommen.

…den Matchplan: Was ich der Mannschaft mitgeben möchte, ist eine gute Organisation und Kompaktheit. Wir werden versuchen, ein gutes Passspiel aufzuziehen und mutig vor dem Tor zu sein. Ich gehe nicht davon aus, dass Freitag gleich alles funktioniert. Aber ich will dem Team Sicherheit geben und werde es in allen Belangen unterstützen. Ich möchte in erster Linie, dass wir angesprochene Dinge umsetzen und geschlossen auftreten - unabhängig vom Ergebnis. Natürlich spielen wir immer, um zu gewinnen. Wir wollen Fußball spielen, aber genauso gemeinsam verteidigen. Wir versuchen uns zunächst auf wenige, aber entscheidende Faktoren zu fokussieren. Das ist aktuell die Kunst. Man kann nicht immer sofort alles verändern, aber die Dinge, die wir anpacken, müssen wir konsequent erledigen.

…die Wichtigkeit der Partie: Es gibt in der Bundesliga immer nur wichtige Spiele. Ich kann jetzt nicht in die Zukunft schauen und es interessiert mich momentan auch nicht, was in ein, zwei oder auch drei Wochen ist. Wir versuchen, den Fokus klar auf das jeweils kommende Spiel zu legen. In dieser Situation und auch generell ist es ratsam, nicht zu viel über das Kommende nachzudenken. Genauso wichtig ist es aber auch, sich nicht zu sehr mit der Vergangenheit zu beschäftigen, weil wir diese ohnehin nicht mehr verändern können. Verändern können wir nur, was jetzt ansteht. Mainz ist für uns nun erstmal das wichtigste Spiel. Ich hoffe, dass wir morgen elf Kapitäne auf dem Platz haben. Das ist es, was wir jetzt brauchen.

…den Gegner: Mainz ist immer eine Mannschaft, die sehr gut im Kollektiv arbeitet. Sie hatten in dieser Saison einige Schwierigkeiten und haben dennoch zuletzt in Berlin eines ihrer besten Spiele gemacht. Sie sind ein Gegner, der weiß, was er machen muss und das haben sie in diesem Spiel umgesetzt. Für uns gilt es, dies zu durchbrechen.

…die Personalsituation: Yunus Malli konnte gestern wieder trainieren. Admir Mehmedi hatte gestern noch Probleme beim Schießen. Bei beiden müssen wir noch abwarten. Victor Osimhen hat aufgrund von Wadenproblemen das Training gestern abgebrochen, auch da müssen wir abwarten. Bei John Anthony Brooks, Ignacio Camacho und Felix Uduokhai ist eine Rückkehr auch weiterhin nicht klar. Aber wir brauchen nicht darüber zu sprechen, wer letztlich nicht zur Verfügung steht, sondern sollten uns mit denjenigen beschäftigen, die da sind. Wir werden morgen eine gute Mannschaft auf den Platz bringen. Für manchen ist es aktuell eine Chance, sich unentbehrlich zu machen. Das wünsche ich mir auch, gerade weil jeder im Team wichtig ist.

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