Oliver Glasner gibt Anweisungen im Spiel gegen Leverkusen..
29.05.2020
Männer

„Gute Form unter Beweis stellen“

Wölfe wollen am Samstag gegen Eintracht Frankfurt nachlegen.

Oliver Glasner gibt Anweisungen im Spiel gegen Leverkusen..

Durch eine bärenstarke Leistung nahm der VfL Wolfsburg am vergangenen Dienstag drei Punkte aus Leverkusen mit und knackte dadurch die allseits bekannte 40-Punkte-Marke. An diesen Auftritt wollen die Grün-Weißen am morgigen Samstag, 30. Mai (Anstoß um 15.30 Uhr), gegen Eintracht Frankfurt selbstverständlich anknüpfen, um weiter im oberen Teil der Tabelle mitwirken zu können. Vor dem Duell in der Volkswagen Arena sprach VfL-Cheftrainer Oliver Glasner in der telefonisch geführten Pressekonferenz unter anderem über…

…den Fitnesszustand seines Teams: Die Jungs, die jetzt viel gespielt haben, sind in einer sehr, sehr guten Verfassung und haben heute schon wieder einen guten Eindruck hinterlassen. Bei uns sind die offensiven Positionen mit am laufintensivsten. Gerade vorne werden mit die meisten Kilometer abgespult. Deswegen versuchen wir immer wieder zu wechseln, wenn der Eindruck entsteht, dass der eine oder andere Spieler müde ist.

…den aktuellen Tabellenplatz sechs: Ich schaue nur auf Frankfurt und habe gar keine Zeit, mich mit der Tabelle zu beschäftigen. Wir haben drei Spiele in einer Woche und wenig Zeit, deswegen lag die volle Konzentration auf der Mannschaft und wie wir sie bestmöglich vorbereiten können, wie wir die ins Teamtraining zurückgekehrten Spieler wieder fit bekommen und integrieren können und wie wir die anderen Akteure regenerieren können.

…den Gegner: Natürlich hat Frankfurt gegen Freiburg nur 3:3 gespielt. Die Mannschaft hätte das Spiel aber klar gewinnen können oder vielleicht sogar müssen. Den Frankfurtern ist die Situation bewusst, sie wollen nicht hinten reinrutschen. Deswegen erwarte ich eine sehr aggressive, angriffslustige Eintracht, die uns alles abverlangen wird.

…die Partie und Frankfurts Trainer: Ich habe nie den Ansporn, ein Spiel zu gewinnen, um dem Gegner zu schaden, sondern eher, um uns etwas Gutes zu tun. Unser Anreiz besteht nicht darin, die Eintracht in ein Schlamassel zu stürzen, sondern einfach unsere gute Form unter Beweis zu stellen und selber ein positives Gefühl zu haben. Ich kenne Adi Hütter im Übrigen schon sehr lange. Wir haben bereits in der aktiven Karriere gegeneinander gespielt. Auch in der Trainerkarriere gab es Berührungspunkte. Als ich Co-Trainer in Salzburg war, hat er Grödig trainiert, danach war er Trainer in Salzburg, ich in Ried. Ich schätze Adi sehr. Er hat im Ausland das Image der österreichischen Trainer in den vergangenen Jahren hochgehalten.

…den morgigen Kader: Admir Mehmedi und Yannick Gerhardt stehen morgen im Kader. Josuha Guilavogui hat zwar ohne Probleme trainiert, er ist allerdings noch nicht mit dabei, da er 14 Wochen raus war und mir das Risiko zu groß ist, ihn nach paar Einheiten schon in den Kader zu nehmen. Da wir in der kommenden Woche erst am Sonntag in Bremen spielen, hat er etwas mehr Zeit, richtiges Mannschaftstraining zu bekommen.

…die aktuelle Entwicklung: Wir haben eine sehr, sehr positive Entwicklung genommen. Unser ganzes Defensivverhalten hat sich verbessert, die Automatismen greifen immer besser. Es ist sehr schwierig, sich gegen uns Torchancen herauszuspielen. Natürlich haben wir noch Spiele, in denen wir unser Offensivspiel nicht ganz so gut auf den Platz bringen. Wir haben dann aber auch mal Spiele wie in Leverkusen, in denen es dann sehr gut funktioniert. Insgesamt stecken wir noch mitten in der Entwicklung, sind aber auch trotz der längeren Pause glücklich darüber, wie sich die Spieler zuletzt präsentiert haben und immer mehr verinnerlichen, wie wir spielen wollen – ganz unabhängig vom System.

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