VfL Wolfsburg-Spielerin Pernille Harder jubelt über ihren Treffer.
MO .  7. 05. 2018
Frauen

„Gute Dynamik“

Wölfinnen freuen sich nach dem 2:0-Sieg beim 1. FFC Frankfurt über den aktuellen Lauf.

VfL Wolfsburg-Spielerin Pernille Harder jubelt über ihren Treffer.

Die Freude der Frauenmannschaft des VfL Wolfsburg war durch das 2:0 (1:0) beim 1. FFC Frankfurt nicht nur aufgrund des elften Siegs in Serie in der Allianz Frauen-Bundesliga groß, sondern auch weil durch die nächsten drei Punkte der Vorsprung von fünf Punkten (bei einem Spiel weniger) auf den Tabellenzweiten Bayern München gehalten werden konnte. Trotz des Erfolgs in einer weiteren englischen Woche betrachteten die Grün-Weißen ihre Leistung kritisch und betonten die Erleichterung über den zweiten Treffer der Begegnung.

Lara Dickenmann: Es ist immer schwer, wenn man gegen Frankfurt spielt. Der FFC hat es auch gut gemacht, wir wiederum hätten es noch ein bisschen besser machen können. Ab und zu wurde es schon gefährlich für unsere Defensive. Die Vorderleute von Frankfurt können richtig gut kicken und haben schnell nach vorne gespielt. Dadurch ist es für uns hinten schon hektisch geworden. Wir hatten das Spiel nicht die kompletten 90 Minuten im Griff. Daher war ich froh, als wir das zweite Tor geschossen haben. Wir hätten das Spiel etwas ruhiger gestalten und den Ball mehr laufen lassen müssen. Bei meinem Tor war dann natürlich etwas Glück dabei, es gehört aber dazu und man muss es auch herausfordern – wenn ich nicht schieße, dann kann der Ball schließlich nicht reingehen. Wir haben momentan eine gute Dynamik und müssen gucken, dass alle gesund bleiben, da viele schon etliche Spiele in den Beinen haben – auch wenn wir gut rotieren können.

Pernille Harder: Es war wichtig, gegen eine gute Frankfurter Mannschaft zu gewinnen. Wichtig war auch, das 2:0 erzielt zu haben. Denn wenn man nur mit einem Tor Vorsprung führt, ist man immer etwas nervös, da schnell der Ausgleich fallen kann. Momentan sind wir aber in einer sehr guten Verfassung und haben einen sehr guten, großen Kader, in dem viele Spielerinnen mit einer Menge Qualität sind. Ich hoffe, dass wir so gut weiterspielen, wie wir es aktuell tun. Wir versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen.

Lena Goeßling: Wir haben das Hinspiel nur mit 1:0 gewonnen und wussten, dass es in Frankfurt immer schwierig ist. Auch wenn der Platz etwas stumpf war, hat es die Mannschaft gut gelöst. Mich freut insgesamt, dass wir so einen guten Lauf haben. Wir sind dann aber umso erleichterter, wenn wir den ersten Schritt, die deutsche Meisterschaft, geschafft haben und das dann erst einmal etwas genießen können. Daher zählen nun auch gegen Freiburg nur die drei Punkte.

Stephan Lerch: Wir haben jetzt drei Punkte mehr, haben von Beginn aber gesagt, dass wir von Spiel zu Spiel und auf uns schauen. Es ist nach wie vor der Fall, dass wir alles selber in der Hand haben. Wir haben einen ganz guten Lauf, den wir in die nächsten Begegnungen mitnehmen möchten, wissen aber auch, dass es entsprechend schwer wird. In den anstehenden Spielen gegen Freiburg und Essen wollen wir nun aber auch unsere Siege einfahren.

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