VfL Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia in der Nahaufnahme.
02.12.2018
Männer

„Gut für die weitere Entwicklung“

Die Trainerstimmen zum 2:1-Erfolg der Wölfe bei Eintracht Frankfurt.

VfL Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia in der Nahaufnahme.

Zum zweiten Mal in dieser Saison, nach den Spieltagen eins und zwei, konnte der VfL Wolfsburg zwei Punktspiele in Folge gewinnen. Dabei waren die Gegner mit RB Leipzig und Eintracht Frankfurt zwei Teams, die in dieser Spielzeit zur Spitzengruppe der Bundesliga gehören. Dementsprechend lobte VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia vor allem „den Riesenkampf“, den seine Mannschaft dem Gegner lieferte. SGE-Coach Adi Hütter sah gute erste 25 Minuten seiner Elf, haderte aber auch mit dem „teilweise schlampigen“ Spiel, das der Eintracht die Punkte kostete.

Bruno Labbadia: Erst einmal möchte ich meinem Trainerkollegen Adi Hütter und Eintracht Frankfurt einen großen Respekt aussprechen, für die Arbeit, die sie in den letzten Wochen geleistet haben. Das war schon beeindruckend. Wir wollten heute diesen Lauf der Eintracht unterbrechen. Das war unser Ziel. Das hat meine Mannschaft gut umgesetzt, auch wenn wir nicht komplett den Fußball spielen konnten, den wir uns vorgenommen hatten. Aber die Mannschaft hat sich durch ihren Riesenkampf am Ende doch belohnt, gegen einen Gegner, der sehr viel Power mitbringt. Für die weitere Entwicklung meiner Mannschaft, ist es auch gut, dass sie es schafft, gegen eine solche Mannschaft mit dieser Offensive so gut zu verteidigen. Hätten wir den einen oder anderen Konter noch besser ausgespielt, hätten wir eine ruhigere Endphase haben können. Aber gegen diese Eintracht braucht man auch immer ein Quäntchen Glück, deshalb sind wir sehr froh, den Dreier mitgenommen zu haben.

Adi Hütter: Ich gratuliere dem VfL Wolfsburg zum Sieg. Das war ein Bundesligaspiel, in welchem sehr viel Kampf steckte. Von der ersten bis zur 25. Minute hatte ich das Gefühl, dass wir das Spiel im Griff gehabt haben. Dass wir dann mit 0:1 in die Pause gehen, war, wenn man die letzten Monate betrachtet, etwas ungewohnt. Wir haben gewusst, dass es gegen Wolfsburg sehr schwer wird, weil sie sehr gut verteidigen können. Dennoch haben wir bis zum Schluss alles versucht, haben aber meiner Meinung nach zu viele gegnerische Konter zugelassen, weil wir teilweise schlampig gespielt haben. Trotzdem wäre für uns ein Unentschieden drin gewesen.

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