31.08.2017
Frauen

Große Vorfreude

Wölfinnen starten am Samstag gegen TSG Hoffenheim in die neue Saison.

Es geht wieder los: Ab diesem Wochenende geht es für den Titelverteidiger endlich wieder um Punkte. Am Samstagnachmittag, 2. September (Anstoß 14 Uhr), starten die Frauen des VfL Wolfsburg mit einem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim in die neue Saison. Zumal die Grün-Weißen eine starke Saisonvorbereitung hinter sich haben, ist die Vorfreude im Lager des Meisters und DFB-Pokal-Siegers groß.

Allen Grund zum Optimismus

Bei nahezu perfekten Bedingungen hat sich die Mannschaft von Cheftrainer Stephan Lerch im österreichischen Walchsee für den Auftakt in Form gebracht. „Im Trainingslager hatten wir erstmals den kompletten Kader zur Verfügung. Bei allen war die Freude, dass es endlich losgeht, deutlich zu spüren“, blickt Lerch zurück. In jedem ihrer drei Testspiele haben sich die Wölfinnen darüber hinaus gesteigert und sollten gegen die TSG daher bestens vorbereitet sein. 

Klarer Heimsieg in der letzten Saison

Auch ein Blick auf die Duelle der letzten Saison gibt Grund zum Optimismus. Erst fegte der VfL die TSG mit 4:0 vom heimischen Platz im AOK Stadion und siegte dann auswärts im Kraichgau knapp mit 2:1. Gegen eine Fortsetzung dieser Reihe hätte aus Wolfsburger Sicht wohl niemand etwas einzuwenden. Schon gar nicht Lerch, der in sein allererstes Pflichtspiel als Wölfinnen-Trainer geht: „Als Cheftrainer war die Vorbereitung für mich schon eine neue Situation. Aber wir kennen uns alle, das war ein großer Vorteil.“

Jakabfi angeschlagen / Popp drängt zurück

Einen personellen Rückschlag gab es kurzfristig durch eine Verletzung von Zsanett Jakabfi. Die Ungarin knickte beim Mittwochstraining um, verletzte sich am Sprunggelenk und musste am Donnerstag pausieren. Ein Einsatz sei jedoch nicht zu 100 Prozent ausgeschlossen, nach dem Abschlusstraining am Freitag falle die Entscheidung, so Lerch. Auf einem guten Weg seien hingegen die beiden Rekonvaleszentinnen Jana Burmeister und Alexandra Popp, die für die EM in den Niederlanden verletzt hatte absagen müssen. „Sie hat unter der Woche komplett mit der Mannschaft trainiert. Ob sie spielen wird, lasse ich noch offen“, so Lerch, der auf Merle Frohms, Meret Wittje, Marie Dolvik und Luisa Wensing am Samstag nicht zurückgreifen wird. Sie alle unterstützen am Sonntag die zweite Mannschaft im Heimspiel gegen Turbine Potsdam II (Anstoß 14 Uhr im VfL-Stadion). Aus disziplinarischen Gründen, wie Lerch erläuterte, wird derweil Isabel Kerschowski fehlen. Die Nationalspielerin gehört gegen Hoffenheim und auch am zweiten Spieltag beim SC Sand nicht zum Kader, trainiert währenddessen aber normal mit der Mannschaft.

Hoffenheim kommt mit Rückenwind

Eine erfolgreiche Vorbereitung hat indes nicht nur der VfL hinter sich, sondern genauso der Gegner. Zwar verloren die Kraichgauerinnen kürzlich mit 0:3 gegen Champions-League-Sieger Olympique Lyon, konnten zuvor mit Siegen gegen die Ligakonkurrenten SC Freiburg (2:1) und 1. FFC Frankfurt (1:0) sowie den Schweizer Erstligisten FC Basel (4:0) jedoch überzeugen. Trainer Jürgen Ehrmann sieht sich und seine Mannschaft nichtsdestotrotz vor einer schwierigen Aufgabe: „Mit dem VfL Wolfsburg treffen wir zum Start auf einen der schwersten Gegner. Wir wollen trotzdem versuchen, unsere Ideen für das Spiel umzusetzen.“ Guter Dinge für einen Startsieg zeigte sich in der Presserunde am Donnerstag derweil der Wölfinnen-Coach: „Hoffenheim steht defensiv sehr kompakt und wird sicherlich auf Konter setzen. Deshalb wollen wir mutig nach vorne spielen!“

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