DO . 30.  AUG . 2018
Männer

„Große Herausforderung“

Wölfe bestreiten erstes Gastspiel der neuen Saison bei Bayer Leverkusen.

Die Vorfreude auf das erste Auswärtsspiel der noch jungen Saison steigt: Am kommenden Samstag, 1. September (Anstoß um 15.30 Uhr), tritt der VfL Wolfsburg erstmals auf fremden Terrain in der Bundesliga-Spielzeit 2018/2019 an. Dabei erwartet das Team von VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia mit Bayer Leverkusen ein echter Gradmesser. Nach dem gelungenen Auftakt mit einem 2:1-Sieg im heimischen Rund gegen Schalke 04, blicken die Grün-Weißen jedoch positiv gestimmt und mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen auf die kommende Aufgabe. Selbstvertrauen, das die Wölfe sich dank einer guten Vorbereitung und dem Last-Minute-Sieg gegen Königsblau redlich erarbeitet haben und ihnen nun beim Gastspiel in der BayArena zusätzlich Rückenwind verleihen soll. Als Trainer konnte der Wölfe-Coach gegen Leverkusen noch nie gewinnen, dies soll sich nun ändern. Bei der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie sprach Labbadia über…

…die Verletzung von VfL-Kapitän Josuha Guilavogui: Josuha war bei Spezialisten und wir haben gemeinsam entschieden, dass er nicht operiert, sondern seine Verletzung konservativ behandelt wird. Er fängt jetzt sofort mit der Reha an, muss viel im Kraftbereich und an der Stabilität arbeiten. Aber Josuha macht einen sehr positiven Eindruck. Einen Teil der Reha wird er in Wolfsburg absolvieren, aber er wird auch in seiner Heimat sein. Denn manchmal ist es ganz gut, dass man etwas Abstand gewinnt. Wir brauchen nicht darüber reden, dass sein Ausfall sowohl menschlich als auch sportlich sehr schwer wiegt, weil er große Fähigkeiten in beiden Bereichen besitzt. Als Mannschaft werden wir dies auffangen müssen und noch enger zusammenrücken. Gleichsam ist es auch für die anderen Spieler eine Chance, sich zu zeigen.  

…die neue Rolle von Koen Casteels: Mit Koen als Kapitän haben wir das Spiel am vergangenen Samstag gewonnen, das ist schon einmal ein ganz gutes Omen. Aber darüber hinaus füllt er die Rolle als Vizekapitän und im Mannschaftsrat sehr gut aus. Er nimmt dadurch sicher auch nochmal eine Entwicklung. Als Torwart sind wir total von ihm überzeugt, weil er eine tolle Präsenz hat und auch gut mit dem Ball am Fuß ist. Die Mannschaft und das Trainerteam haben großes Vertrauen in ihn.

…den kommenden Gegner: Leverkusen gehörte gefühlt immer zu den Champions League-Vereinen. Es wird dort eine klasse Arbeit geleistet. Es ist ein Klub, der es immer wieder schafft, gute und talentierte Spieler zu holen, aber auch lange zu binden. Es ist beeindruckend zu sehen, wie lange dieses Team zusammenspielt, obwohl es noch so jung ist. Leverkusen ist eine der spielstärksten Mannschaften, auf die wir treffen können. Es ist eine große Herausforderung, aber wir wussten vorher schon, dass uns zwei Topmannschaften zum Start erwarten. Schalke konnten wir bezwingen, nun erwartet uns eine weitere intensive Partie.

…seine persönliche Bilanz gegen Leverkusen: Es ist eigentlich recht interessant, dass ich als Spieler meine besten Szenen gegen Leverkusen hatte – da habe ich viel getroffen. Ich hätte nichts dagegen, wenn wir meine Bilanz als Trainer jetzt verändern würden und dort etwas mitnehmen. Ich freue mich auf das Spiel.

…den Sieg gegen Schalke: Der Erfolg war in der Art und Weise wie er zustande kam enorm wichtig, weil wir uns gegen Widerstände durchgesetzt haben. Zunächst haben wir geführt, dann in Überzahl das nächste Tor versäumt und danach sind wir mit dem Ausgleich super umgegangen. Das sind die Dinge, die für den Kopf eine große Rolle spielen, denn man braucht Erfolgserlebnisse. Auf der einen Seite steht die fußballerische Weiterentwicklung und auf der anderen die Sicherheit, die man sich durch solche Spiele holen muss. Wir unterstützen die Spieler dabei, damit wir mutig hinten raus spielen. Alles basiert auf der intensiven Arbeit, die wir in den vergangenen Wochen gemacht haben.

…die Personallage: Aktuell sieht es so aus, dass alle Spieler am Wochenende dabei sein können. Es gab ein bis zwei Kleinigkeiten. Josip Brekalo hatte ein paar muskuläre Probleme, dadurch haben wir ihn bisher etwas anders belastet, aber da sieht es mittlerweile auch gut aus. Von daher können wir aus dem Vollen schöpfen.

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