Besio eröffnet zweiten Durchgang
Zur Pause wechselte VfL-Cheftrainer Tobias Strobl auf nahezu allen Positionen durch – lediglich Kilian Fischer, der in Schöningen sein Comeback nach Adduktorenverletzung feierte, blieb auf dem Platz. Die Grün-Weißen machten nahtlos dort weiter, wo sie aufgehört hatten: Nach Vorarbeit von Dzenan Pejcinovic erhöhte Alessio Besio (49.). Nach einem Fehler im Wolfsburger Aufbauspiel verkürzte Max Klump von der Strafraumkante zwar auf 1:5 (51.), am Spielverlauf änderte das jedoch nichts. Es ging weiterhin hauptsächlich in eine Richtung. Elvis Rexhbecaj ließ zunächst einen Nachschuss liegen (62.), traf zwei Minuten später aber präzise aus der Distanz zum 6:1. Pejcinovic per Foulelfmeter (68.) und Bruno Katz (78.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe, ehe Moussa Doumbouya nach einem starken Solo den 2:8-Endstand markierte (84.).
„Mit viel Energie gespielt“
VfL-Cheftrainer Tobias Strobl: „Es war ein sehr aufschlussreicher Test. Ich habe viele gute Momente mit dem Ball und nach Ballverlusten gesehen, außerdem waren die Verbindungen auf dem Platz im Vergleich zur vergangenen Woche schon deutlich besser. Die Mannschaft hat mit viel Energie gespielt und sich die acht Tore erarbeitet. Das zweite Gegentor ärgert mich allerdings, weil es vermeidbar war – deshalb bin ich zufrieden, aber nicht rundum glücklich mit dem Test.“
Aufstellungen und Statistiken
VfL Wolfsburg – 1. Halbzeit: Pervan – Fischer, Wahl (C), Angely, Cleiton – Grzywacz, Majer, Gerhardt – Skov Olsen, Glatzel, Reese
VfL Wolfsburg – 2. Halbzeit: Zielinski – Kumbedi, Neininger, Vavro, Koulierakis, Fischer (64. Maehle) – Hensel, Rexhbecaj (C) – Katz, Pejcinovic, Besio
Tore: 0:1 Glatzel (9.), 0:2 Cleiton (34.), 0:3 Glatzel (38.), 0:4 Glatzel (39.), 0:5 Besio (49.), 1:5 Klump (51.), 1:6 Rexhbecaj (64.), 1:7 Pejcinovic (68., FE), 1:8 Katz (78.), 2:8 Doumbouya (84.)
Zuschauer: 2.850 im Elmstadion (Schöningen)