08.08.2019
Fans

Glasner und Co. beim Fan-Talk

Neues Trainerteam stellt sich den VfL-Anhängern vor.

Das erste Pflichtspiel der neuen Saison ist in Sichtweite. Noch bevor der VfL Wolfsburg aber am kommenden Montag, 12. August (Anstoß um 18.30 Uhr), beim Halleschen FC in der ersten Runde des DFB-Pokals antritt, stellte sich das neue Trainerteam der Wölfe um Cheftrainer Oliver Glasner am gestrigen Mittwoch in der Halle09 des Eventcenters in der Volkswagen Arena den Fragen der rund hundert anwesenden Fans.

Toller Empfang

Mit einem donnernden Applaus wurde Glasner samt der beiden Assistenztrainer Michael Angerschmid und Thomas Sageder sowie Athletiktrainer Michael Berktold von den Anhängern empfangen. In knapp einer Stunde ging es unter anderem natürlich um die anstehende Saison, in der die Grün-Weißen mit der Bundesliga, dem DFB-Pokal und der Europa League in drei Wettbewerben vertreten sind, die Spielweise, das Einleben in Wolfsburg, die Einbindung von Nachwuchsspielern sowie den Videobeweis, der für Glasner und Co. Neuland ist, da er in der österreichischen Bundesliga bislang nicht eingeführt worden ist.

„Dreifachbelohnung“

Auf die Frage, ob die Qualifikation für den Europapokal eine zusätzliche Belastung darstellt, hatte Glasner im Übrigen eine klare Antwort. „Wir wollen das gar nicht thematisieren. Man kann sagen, dass man die Bundesliga, den DFB-Pokal und die Europa League als Dreifachbelastung sieht, ich sehe es aber als Dreifachbelohnung. Der Verein, die Mannschaft, der ganze VfL hat sich das verdient. Es ist eine Belohnung für die Leistung im vergangenen Jahr. Wieso soll uns das stressen?“, so der Cheftrainer, der hinzufügte: „In vier Monaten sind es durch die Europa League sechs Pflichtspiele mehr. Ich sehe überhaupt kein Problem darin. Meine feste Überzeugung ist, dass alles andere, wenn es nicht läuft, Ausreden sind. Es kann auch sein, dass es mal nicht läuft. Die Teilnahme an drei Wettbewerben wird daran aber sicherlich nicht schuld sein.“

Blick in die Zukunft

Der 44-jährige Österreicher betonte zudem, dass er lieber in die Zukunft blickt, als sich über das Vergangene Gedanken machen zu müssen. „Wir versuchen den Spielern zu vermitteln, dass das, was in der vergangenen Saison war, heute nicht mehr zählt. Jetzt geht es darum, uns alles wieder neu zu erarbeiten und uns neue Ziele zu setzen. Wenn man glaubt, dass es automatisch so weiterläuft, ist der erste Schritt ins Verderben.“ Einmal blickte er dann aber doch ganz kurz in die noch nicht allzu weit entfernte Vergangenheit: „Ich muss allen Mitarbeitern, mit denen wir gleich zu Beginn viel zu tun hatten, einen großen Dank aussprechen. Sie haben uns viele Dinge abgenommen und erleichtert, so dass wir uns auf das Sportliche konzentrieren konnten.“

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