VfL Wolfsburg Cheftrainer Labbadia bei der PK vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach. Beide Mannschaftslogos sind zu sehen.
19.04.2018
Männer

„Geschlossen auftreten“

Die Wölfe wollen mit einem kompakten Auftritt bei Borussia Mönchengladbach punkten.

VfL Wolfsburg Cheftrainer Labbadia bei der PK vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach. Beide Mannschaftslogos sind zu sehen.

Das zweite Freitagsspiel in Folge steht an: Nach dem 0:0 in der vergangenen Woche gegen den FC Augsburg bestreitet der VfL Wolfsburg auch die Auftaktpartie des 31. Spieltags. Denn am morgigen Freitag, 20. April (Anstoß um 20.30 Uhr), treffen die Grün-Weißen auswärts auf Borussia Mönchengladbach. Vor dem Duell mit der Fohlenelf sprach VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia auf der Pressekonferenz am Donnerstag über…

…die Herangehensweise: Wir brauchen eine ähnliche Leistung wie bereits in den vergangenen drei Wochen. Es ist wichtig, sehr kompakt zu stehen, enge Abstände zu haben und eine gewisse Aggressivität an den Tag zu legen. Gleichzeitig müssen wir uns wie zuletzt gegen Augsburg, gut mit dem Ball zeigen und in den Räumen stehen. Darauf wird es ankommen gegen Mönchengladbach, das sehr spielstark ist.

…die personelle Lage: Die Situation ist im Grunde noch schlechter als gegen Augsburg. Felix Uduokhai ist gesperrt, von den verletzten Spielern kommt außerdem keiner zurück. Josuha Guilavogui und Ignacio Camacho werden deswegen nicht dabei sein. Auch Jeffrey Bruma kehrt noch nicht zurück. Durch seine zweiwöchige Trainingspause hat er Probleme mit seinem operierten Knie bekommen. Wenn ein Spieler zurückkommt, der monatelang nicht auflaufen konnte, tauchen immer wieder Probleme auf. Bei Camacho sind es nun muskuläre Probleme. Guilavogui hatte seit längerem eine leichte Verletzung, die in einem Muskelbereich liegt, der nicht so sehr in Anspruch genommen wird und die er kompensieren konnte. Zwei Spiele hat er mit dieser Muskelverletzung gemacht – jetzt ging es einfach nicht mehr. Man kann es nicht versprechen, aber bei beiden arbeiten wir darauf hin, dass sie gegen Hamburg spielen können.

…die aktuelle Marschroute: Wir müssen uns vor allem auf der Position des Sechsers immer wieder etwas einfallen lassen und überlegen, wie wir es auffangen. Gegen Augsburg haben wir es mit einer Dreierkette gelöst. Jetzt müssen wir wieder sehen, wie wir etwas herzaubern können, damit wir die Ausfälle auffangen können. Uns bleiben hinten wenig Optionen. Umso wichtiger ist es momentan, dass wir geschlossen auftreten. Jeder muss wissen, dass es nur über das Kollektiv und eine hohe Bereitschaft geht. Das haben wir in den vergangenen Wochen gut hingekriegt und konnten deswegen auch Ergebnisse liefern. Das eine oder andere Mal hätten wir uns noch mehr belohnen können, aber die Grundlage war da und die brauchen wir weiterhin.

…die enge Tabellenkonstellation: Wir werden immer wieder vor Tatsachen gestellt, die wir meistern müssen. Unser Augenmerk und unsere Konzentration brauchen wir deswegen so extrem für unsere Mannschaft. Das beschäftigt mich mehr und deswegen muss ich die anderen gar nicht so sehr ausblenden, weil ich keine Zeit habe, mir einen Kopf zu machen, mich um die anderen zu kümmern. Ich kümmere mich zu 95 Prozent um meine Mannschaft. Die anderen fünf Prozent wende ich für den nächsten Gegner auf.

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