Zum zweiten Mal in der laufenden Saison nach dem Nordduell in Bremen eröffnet der VfL mit einer Freitagspartie den Spieltag. Wenn die Elf von Daniel Bauer ab 20.30 Uhr in Müngersdorf antritt, dann sprechen zumindest die Zahlen klar für Grün-Weiß: Von 37 Duellen im Oberhaus konnten die Wölfe – bei acht Niederlagen – 17 gewinnen, darunter die jüngsten drei Begegnungen in der Domstadt am Stück.
Weitere Daten und Fakten zum Flutlichtspiel:
- Köln kommt gegen Grün-Weiß nur auf eine Siegquote von 22 Prozent, selbst gegen die Bayern liegt sie höher (23 Prozent).
- Der letzte Kölner Heimsieg gegen den VfL datiert vom 18. Januar 2020. Beim 3:1 schnürte Jhon Cordoba einen Doppelpack, außerdem traf Jonas Hector für den FC. Danach blieben die Wölfe in Köln viermal unbesiegt.
- In den letzten sieben Spielen zwischen den Geißböcken und den Wölfen blieb das jeweilige Auswärtsteam immer ungeschlagen, es gab dabei fünf Auswärtssiege.
- Die Grün-Weißen verspielten in dieser Bundesliga-Saison siebenmal eine Führung (drei Remis, vier Niederlagen), das passierte keinem anderen Team so häufig.
- Nur eines der letzten zehn Bundesliga-Spiele konnten die Rheinländer gewinnen, holten in diesem Zeitraum nur sechs Punkte – kein Team weniger.
- Köln ging am letzten Spieltag wie der VfL in Mainz früh in Führung, kassierte in Freiburg aber postwendend den Ausgleich und verlor am Ende mit 1:2. Für Köln war es die vierte Saisonniederlage nach einer Führung – das ist gleichauf mit den Wölfen Höchstwert.
Maximilian Arnold hat gegen keinen aktuellen Bundesligisten mehr Tore erzielt als gegen den FC (vier wie gegen Leverkusen, Freiburg und Werder). Trifft der Wölfe-Kapitän am Freitag erneut, zieht er mit dem aktuell erfolgreichsten VfL-Schützen dieser Paarung gleich: Diego Klimowicz.


