11.08.2018
Männer

Generalprobe geglückt

Wölfe gewinnen das letzte Testspiel der Sommer-Vorbereitung gegen die SSC Neapel mit 3:1.

Es war das letzte Spiel in der Sommer-Vorbereitung – und aus diesem konnte der VfL Wolfsburg einen großen Motivationsschub für den kommenden Pflichtspielstart mitnehmen. Gegen die SSC Neapel, den italienischen Vizemeister, gewannen die Wölfe mit 3:1 (1:0). Für die Grün-Weißen trafen Josip Brekalo (43. Minute) und zweimal Admir Mehmedi (71., 74.). Arkadiusz Milik hatte zwischenzeitlich für die Süditaliener ausgeglichen (69.). Am nächsten Samstag, 18. August (Anstoß um 15.30 Uhr), wird es dann ernst für die Wölfe, wenn sie in der 1. Runde des DFB-Pokals bei der SV 07 Elversberg antreten. Eine Woche darauf steht auch schon der Auftakt in der Bundesliga an. Gegner ist am Samstag, 25. August (Anstoß um 15.30 Uhr), in der Volkswagen Arena der FC Schalke 04. Tickets für diese Partie sind ab sofort im freien Verkauf verfügbar. 

Brekalo bringt VfL in Führung

Mit Neuzugang Jerome Roussillon begann der VfL gleich mutig und brachte die SSC durch schnelles Kombinieren am Sechzehnmeterraum in Bedrängnis. In der zweiten Minute umtanzte Brekalo gleich mehrere Napoli-Spieler, der entscheidende Pass kam aber nicht an. Nach einigen kleineren Torschussmöglichkeiten auf beiden Seiten war es Wout Weghorst, der aus kurzer Distanz an der schnellen Reaktion von Neapel-Torhüter Orestis Karnezis scheiterte (28.). Etwa zehn Minuten später hätte es wieder für die Grün-Weißen klingeln können: Neu-Wolf Roussillon setzte sich stark auf der linken Außenbahn durch und passte zu dem zentral stehenden Yannick Gerhardt, der den Ball volley knapp über das Tor hämmerte (39.). Kurz danach brach aber doch bei Spielern und Fans auf Seiten der Wolfsburger Jubel aus: Aus zentraler Position gab Renato Steffen auf Brekalo ab, der halblinks aus etwa 13 Metern flach zur Führung traf (43.). Mit dem 1:0 ging es somit in die Halbzeitpause. 

Mehmedi trifft doppelt

Die zweite Halbzeit begann mit einer Großchance für die Azzurri: Milik kam nach einer Wolfsburger Unaufmerksamkeit an den Ball, konnte ihn aber nicht kontrollieren und setzte das Spielgerät ans Außennetz (50.). Die Italiener versuchten im weiteren Spielverlauf immer wieder, die Wolfsburger Defensive zu durchbrechen. Gefährlich wurde es für die Wölfe in der 64. Minute als zentral im Strafraum Milik freistehend zum Abschluss kam, aber über das Tor zielte. Doch auch die Grün-Weißen kamen zu weiteren Chancen. So verfehlte Steffen einen hoch hereingegebenen Ball von Daniel Ginczek nur knapp (67.). Kurz darauf ging es dann Schlag auf Schlag: Zunächst versenkte Milik eine Flanke von der linken Seite zum 1:1 im Wolfsburger Tor. Der Spielstand hielt allerdings nur zwei Minuten. Ginczek kämpfte sich auf der rechten Seite durch und legte quer auf Mehmedi, der den Ball zur erneuten Führung für die Grün-Weißen einschob. Drei Minuten darauf wiederholte das Wölfe-Duo diesen Spielzug mit gleichem Ausgang. Ginczek passte rechts durchlaufend auf den zentral stehenden Mehmedi, der zum 3:1 verwandelte und damit auch den Endstand markierte. 

„Gutes Positionsspiel“

VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia: Mit dem Ergebnis sind wir natürlich zufrieden. Wir hatten ein gutes Positionsspiel und haben beim Spielaufbau mutig gespielt. Wenn man Neapel Lücken lässt, sind sie sehr stark, was man teilweise gesehen hat. Im Team hatten wir aber unheimlich gute Abstände, das hat gut funktioniert. Nachdem wir in der ersten Halbzeit zunächst den Zugriff verloren hatten und angesprochen haben, dass wir nach vorne wieder Druck machen müssen, haben wir gleich das 1:0 gemacht – was so kurz vor der Halbzeit gut war. Dann haben wir ein blödes Tor kassiert. Die Entstehung, aber auch das Verhalten beim Gegentreffer, waren nicht optimal. Die Antwort darauf war aber sehr gut. Es ist wirklich gut, dass mit Daniel Ginczek und Admir Mehmedi zwei Spieler daran beteiligt waren, die von der Bank kamen. Wir brauchen einfach einen internen Druck und müssen uns nun eine gewisse Selbstverständlichkeit erarbeiten.

VfL Wolfsburg: Casteels – William (80. Verhaegh), Knoche (80. Bruma), Brooks, Roussillon (61. Uduokhai) – Guilavogui – Steffen (73. Blaszczykowski), Gerhardt, Arnold (73. Rexhbecaj), Brekalo (61. Mehmedi) – Weghorst (46. Ginczek)

SSC Neapel: Karnezis – Hysaj (46. Malcuit), Albiol (75. Maksimovic), Koulibaly (75. Chiriches), Rui (75. Luperto) – Fabian (62. Rog), Hamsik (62. Diawara), Zielinski (46. Allan), Callejon (46. Verdi) – Milik (75. Ounas), Insigne (46. Mertens)

Tore: 1:0 Brekalo (43.) 1:1 Milik (69.) 2:1 Mehmedi (71.), 3:1 Mehmedi (74.)

Zuschauer: 10.211 am Samstagabend in der Volkswagen Arena

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