Akademie

Gemeinsam gewachsen

Die Cheftrainer der U16, U17 und U19 ziehen nach dem gemeinsamen Trainingslager ein positives Fazit.

Das Trainingslager der VfL-Akademie in Opalenica ist Geschichte. Hinter den Jungwölfen liegen intensive Einheiten, vier Testspiele und zahlreiche Gespräche auf und neben dem Platz. Die Cheftrainer Niklas Bräuer (U19), Christian Stegmaier (U17) und Patrick Kunig (U16) sind sich einig: Die gemeinsame Zeit stärkte den Zusammenhalt und lieferte wichtige sportliche Erkenntnisse für die weitere Vorbereitung.

„Alles war top“

„Die Bedingungen auf der Anlage waren hervorragend. Wir hatten sehr gute Trainingsplätze, und auch die kurzen Wege waren optimal“, bilanziert Stegmaier. Kunig, der bereits in der Vergangenheit mit dem VfL in Opalenica war, teilt diese Einschätzung: „Ob Training, Essen oder Abläufe – wirklich alles war top. Wir haben den Jungs eine unglaublich gute Plattform geboten, um sich ein Stück weiterzuentwickeln und besser zu werden.“

Mehrwert für die gesamte Akademie

Vor allem das Miteinander prägte die sieben Tage in Polen. „Aus meiner Sicht war es für die gesamte Akademie eine große Bereicherung, mit drei verschiedenen Teams zusammen ins Trainingslager zu fahren“, sagt Bräuer. Mit Julian Klamt und Koen Stam waren auch die beiden Übergangstrainer vor Ort. Zugleich war es die erste Woche des neuen Akademie-Leiters Björn Schierenbeck. „Man konnte die Zeit nutzen, um auch außerhalb des Platzes wertvolle Gespräche mit Spielern, aber auch mit Kollegen zu führen“, so Bräuer.

Stegmaier lobt die „angenehme Atmosphäre“ und geht davon aus, „dass wir so auch unseren Zusammenhalt stärken konnten“. Für Kunig, der erst kurz zuvor in die Akademie zurückgekehrt war, bot das Trainingslager zusätzlich die Möglichkeit, viele neue Gesichter kennenzulernen.

„Wichtig, dass wir für etwas stehen“ 

Auch sportlich nutzten die Teams die Zeit intensiv. „Wir sind in den Trainings und in den Spielen zu einer Einheit geworden. Das spricht für die Charaktere, die wir in der Mannschaft haben“, erklärt Bräuer. Inhaltlich standen die Strukturen mit und gegen den Ball sowie die gemeinsame Spielidee im Mittelpunkt. Die U17 arbeitete vor allem am Spielaufbau und an ihren Prinzipien im Ballbesitz. Zudem wurden Ziele und Werte geschärft. „Uns ist wichtig, dass wir für etwas stehen – nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz“, betont Stegmaier.

Kunigs U16 befand sich erst in ihrer zweiten Trainingswoche und legte den Schwerpunkt daher auf das Kennenlernen der Mannschaft. „Das Testspiel hat uns viele aufschlussreiche Erkenntnisse geliefert. Für uns ist nun klar, wo die größten Hebel liegen und woran wir arbeiten müssen.“

Klare Aufgaben bis zum Saisonstart

Diese Erkenntnisse fließen nun in die weitere Vorbereitung ein. Die U16 will in den Wochen bis zum Saisonstart gegen den Ball kompakter werden und mit dem Ball mehr Ruhe sowie ein besseres Positionsspiel entwickeln. Stegmaier sieht seine Mannschaft „auf einem guten Weg“, was ihre Kultur und fußballerische Identität betrifft. Zudem arbeitet die U17 daran, Torchancen noch gezielter herauszuspielen und die Intensität gegen den Ball hochzuhalten. Gleichzeitig sieht der Cheftrainer angesichts vieler überzeugender Spieler eine „positive Herausforderung“ bei den Personalentscheidungen.

Bei der U19 geht es in der letzten Phase der Vorbereitung darum, die gemeinsamen Abläufe weiter zu festigen, um im Spiel die nötige Ruhe zu finden. Der Saisonstart der A-Junioren steht unmittelbar bevor: Am kommenden Samstag sind die Jungwölfe um 13 Uhr in der ersten Runde des DFB-Pokals der Junioren beim SGV Heilbronn-Freiberg gefordert.