28.04.2019
Männer

„Geiler Sieg“

Die Stimmen der Trainer zum 4:1-Erfolg der Wölfe bei der TSG 1899 Hoffenheim.

Auf der Jagd nach den begehrten Plätzen für den europäischen Wettbewerb stand den Konkurrenten Hoffenheim und Wolfsburg ein wegweisendes Duell bevor. Der VfL entschied den direkten Vergleich am Sonntagnachmittag letztlich für sich. Mit einem eindrucksvollen 4:1-Erfolg in Sinsheim sind die Grün-Weißen wieder mittendrin im Kampf um die Europa League. Ein Punkt beträgt der Rückstand nun auf die TSG. Die Wölfe empfangen am kommenden Spieltag Nürnberg (4. Mai), reisen dann nach Stuttgart (11. Mai) und müssen am letzten Spieltag zu Hause gegen Augsburg (18. Mai) ran.

Bruno Labbadia: Es war ein geiler Sieg für uns gegen eine Top-Mannschaft, die in den letzten Wochen wirklich beachtlich gespielt hat. Wir sind 0:1 in Rückstand geraten, obwohl wir eigentlich gut ins Spiel gekommen sind. Doch durch die Ballverluste in dieser Phase, haben wir Hoffenheim eingeladen und das wurde prompt ausgenutzt. Dann haben wir noch einen Elfmeter gegen uns bekommen, der zum Glück nicht reinging. Danach war es eine gute Reaktion der Mannschaft, die sich ins Spiel gebissen hat – immer mit dem Risiko, dass wir in die Konter der Hoffenheimer laufen. Trotzdem waren wir dran, das Spiel schon vor der Pause komplett in den Griff zu bekommen. Nach der Halbzeit haben sie sich zurückgezogen. Das war für uns eine Art Kompliment. Auf der anderen Seite wussten wir, dass sie uns auskontern wollten. Hier haben wir aber wenig zu gelassen und hatten eher bei den Standards Glück. Nachher haben wir das Spiel verdient gewonnen – weil wir es ein Stück mehr wollten.

Julian Nagelsmann: Wir hatten am Anfang sehr gute 20 Minuten, in dem wir den Gegner beherrscht haben und 2:0 führen müssen. Nicht nur durch den Elfmeter, sondern auch durch unsere Torchancen. Dann geht das Spiel in eine andere Richtung. So aber gab es den psychologischen Effekt, dass Wolfsburg wieder an sich geglaubt hat, während wir den Glauben etwas verloren haben – trotz Führung. In vielen Situationen haben wir in der Defensive nicht die Gier und Bereitschaft der letzten Wochen gehabt. Die 70 Minuten haben mir absolut nicht gefallen und entsprach nicht dem, wo wir gern hinwollen. Wir hatten die Chance, einen großen Abstand herzustellen. Nächste Woche müssen wir es deutlich besser machen als heute.

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