Wolf Didavi im Zweikampf gegen einen von Bayern München.
16.02.2018
Männer

Gegen den Spitzenreiter

Die Wölfe wollen Bayern Münchens zehnten Bundesliga-Sieg in Serie unterbinden.

Wolf Didavi im Zweikampf gegen einen von Bayern München.

Erinnerungen an das Hinspiel gegen den FC Bayern München sind bei VfL-Fans ausschließlich positiv besetzt. Deutete im September des vergangenen Jahres zur Halbzeit noch alles darauf hin, dass die Rückreise fast schon traditionell ohne Punkte angetreten werden muss, holten die Wölfe einen 0:2-Rückstand auf und sicherten sich durch einen couragierten Auftritt in den zweiten 45 Minuten einen Zähler in der Allianz Arena. Eine ähnliche Leistung wird es auch am kommenden Samstag, 17. Februar (Anstoß um 15.30 Uhr), brauchen, wenn der aktuelle Spitzenreiter in der Volkswagen Arena zu Gast ist.

Vier Heimsiege gegen Bayern

Die Historie des Duells verdeutlicht: Wenn gegen den deutschen Rekordmeister etwas möglich ist, dann vor heimischen Publikum. 20 Bundesliga-Partien gab es bislang in Wolfsburg gegen den FCB. Zwar mussten sich die Wölfe zwölfmal geschlagen geben, trennten sich dagegen aber viermal unentschieden und konnten insgesamt vier Begegnungen siegreich gestalten. Darunter fielen unter anderem das glorreiche 5:1 in der Meistersaison 2008/2009, als Grafite per Hackentreffer das Tor des Jahres erzielte, sowie das 4:1 zum Rückrundenauftakt 2014/2015 – das erste Pflichtspiel nach dem tragischen Tod von Junior Malanda. Sowohl in der Heim- als auch in der Auswärtstabelle sind die Bayern auf Platz eins zu finden, wenn sie in dieser Saison allerdings verwundbar sind, dann in der Fremde (vor eigener Kulisse gaben sie nur beim 2:2 gegen die Wölfe Punkte ab): Zwei Spiele gingen verloren, einmal teilten sich die Roten die Punkte.

FCB in den vergangenen neun Liga-Partien erfolgreich

Dass der VfL gegen die Münchner erneut vor einer komplizierten Aufgabe steht, wird durch die Siegesserie der Mannschaft von Jupp Heynckes unterstrichen. Mit dem 2:1 gegen den FC Schalke 04 in der vergangenen Woche feierte der Bundesliga-Spitzenreiter bereits den neunten Sieg in Serie. Einen zehnten Erfolg wollen die Wölfe, die in der Vorwoche durch das 1:3 beim SV Werder Bremen keine Zähler sammeln konnten, selbstverständlich verhindern. Auch wenn es für die Mannen von Cheftrainer Martin Schmidt in der aktuellen Spielzeit in der Volkswagen Arena bislang nicht optimal läuft. Zwar verloren die Grün-Weißen erst zwei Begegnungen, konnten im Gegenzug aber eben auch erst zwei gewinnen. VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe betont daher: „Wir haben es in den vergangenen Wochen verpasst, den Abstand nach unten zu vergrößern. Das gilt es nun nachzuholen – möglichst in jedem Spiel.“

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