Männer

Gegen den SC Paderborn

Der Relegationsgegner der Wölfe steht fest.

Zum dritten Mal nach 2017 und 2018 betreten die Grün-Weißen die Manege der Relegation – und bekommen es diesmal mit einem Klub aus dem Westen zu tun. So steht seit Sonntagnachmittag fest: Im Kampf um das letzte Ticket für die Bundesliga-Saison 2026/2027 muss der VfL zwei Duelle gegen den SC Paderborn bestreiten. Bereits am kommenden Donnerstag, 21. Mai, kommt es in der Volkswagen Arena zum ersten Vergleich, ehe am Pfingstmontag, 25. Mai, in Ostwestfalen die Entscheidung fällt. Beide Partien starten um 20.30 Uhr, sowohl Sat.1 als auch Sky übertragen live.

Schon letztes Jahr nah dran

Das letzte Aufeinandertreffen mit dem SC Paderborn auf Pflichtspielebene liegt gut sechs Jahre zurück. Zweimal Daniel Ginczek, Max Arnold und Robin Knoche schossen die von Oliver Glasner betreuten Wölfe seinerzeit im Bundesliga-Duell zu einem 4:2-Auswärtssieg. Anders als die Grün-Weißen sind die von Ralf Kettemann betreuten Westdeutschen noch nie in der Bundesliga-Relegation angetreten. Ehe sie am heutigen Sonntag auf Rang drei der zweiten Liga einliefen, hatten sie im Vorjahr Platz vier sowie 2024 den siebten Platz im Unterhaus belegt. Zuletzt in die höchste Spielklasse aufgestiegen ist der SCP, aktuell 49. der Ewigen Tabelle der Bundesliga, im Jahr 2019.

Infos zum Ticketverkauf

Tickets für das Hinspiel am Donnerstag befinden sich bereits im eingeschränkten Verkauf, in dem aktuell Dauerkarten-Inhaber und auch ab dem heutigen Sonntag um 18 Uhr WölfeClub-Mitglieder Zusatzkarten erwerben können. Am kommenden Dienstag, 19. Mai, um 9.45 Uhr startet der freie Verkauf. Eintrittskarten fürs Rückspiel in Paderborn sind im Zuge eines exklusiven Vorverkaufs ab Montag, 18. Mai, ab 12.45 Uhr ausschließlich für Besitzer von Dauerkarten erhältlich.

Regelwerk anders als 2018

Die Relegation zwischen Bundesliga und zweiter Liga existierte bereits vor der Ankunft der Wölfe und wurde zunächst zwischen 1982 und 1991 ausgespielt. Seit der Wiedereinführung 2009 setzte sich nur dreimal der Zweitligist durch. Zuletzt gelang dies Union Berlin 2019. Der Video-Schiedsrichter und die Torlinientechnik kommen zum Einsatz, Sperren aus dem Bundesliga-Betrieb werden übernommen. Anders als noch 2018, als die Grün-Weißen Eintracht Braunschweig ausschalteten, greift inzwischen eine markante Regeländerung: Seit 2021 macht es – analog zu den europäischen Pokalwettbewerben – keinen Unterschied mehr, welches Team mehr Auswärtstreffer erzielt hat. Stattdessen folgen bei gleicher Toranzahl nach Hin- und Rückspiel automatisch eine Verlängerung sowie im Extremfall ein Elfmeterschießen.