Eine Spielerin der VfL Wolfsburg Juniorinnen spielt den Ball.
18.10.2021
Frauen

Gebrauchtes Wochenende

U20-Frauen verlieren beim SV Meppen 0:2 / U17-Juniorinnen unterliegen dem Hamburger SV 2:3.

Eine Spielerin der VfL Wolfsburg Juniorinnen spielt den Ball.

Nichts Zählbares gab es an diesem Wochenende für die weiblichen Nachwuchsteams des VfL Wolfsburg. Am Samstag unterlagen zunächst die U17-Juniorinnen im Spitzenspiel der B-Juniorinnen-Bundesliga Nord/Nordost gegen den Hamburger SV mit 2:3. Für den Tabellenführer aus Wolfsburg waren die ersten Gegentore der Saison gleichbedeutend mit der ersten Niederlage. Gegen den Spitzenreiter der 2. Frauen-Bundesliga mussten sich die U20-Frauen  des VfL beweisen. Im Niedersachenduell gegen den SV Meppen unterlagen die Grün-Weißen mit 0:2.

„Niederlage bleibt bitter“

„Wir wussten, dass es schwer werden würde. Meppen hat einen qualitativ guten Kader, der in die erste Liga will. Wir können uns mit dem Ergebnis zwar sehen lassen, die Niederlage bleibt aber bitter“, fasste U20-Cheftrainer Steffen Beck das Spiel zusammen. Die Tore für den SV Meppen fielen beide in der ersten Halbzeit. Nach einem Ballverlust und einer missglückten Klärungsaktion kullerte der Ball bereits in der neunten Minute ins Wolfsburger Netz. In der 29. Minute besorgte Lisa-Marie Weiss nach einem Stellungsfehler in der grün-weißen Defensive und einem vergeblichen Klärungsversuchs Paula Klensmanns auf der Linie bereits den Endstand. „Wir haben die Tore durch individuelle Fehler wieder selbst verschuldet. Die Mannschaft hat aber mit viel Leidenschaft, Mut, Motivation, Willen und hoher Laufbereitschaft agiert. Momentan fehlt uns aber ein Stück weit das Spielglück“, haderte Beck. Das 0:2 zur Halbezeit sei für Beck ein gefährliches Ergebnis gewesen, da mit einem Tor für seine Mannschaft das Spiel wieder hätte spannend werden können. Dieses fiel aber, trotz einiger Chancen in der Schlussviertelstunde, nicht. „Aus diesem Spiel können wir für die nächsten, entscheidenden Wochen viel mitnehmen“, richtete Beck den Blick nach vorne.

Unachtsamkeiten entscheiden Partie

Der erste Rückschlag für die bis dato sehr erfolgsverwöhnte Jungwölfinnen: Im Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer aus Wolfsburg und dem Tabellenzweiten Hamburger SV zog die Mannschaft von Cheftrainer Michael Schulz mit 2:3 den Kürzeren. „Der HSV war spielerisch besser und auch griffiger in den Zweikämpfen, daher ist die Niederlage verdient“, so Schulz. Bereits nach zwölf Minuten waren die Nachwuchswölfinnen mit 0:2 im Hintertreffen. Zweimal war die grün-weiße Defensive ungeordnet und ließ sich durch Schnittstellenpässe aushebeln. „Das waren die ersten Gegentore der Saison. Da hat es in den Köpfen der Mädels dann schon gearbeitet“, erklärte Schulz. Ab der 30. Minute kamen die VfL-Juniorinnen besser ins Spiel und belohnten sich mit dem Anschlusstreffer durch Chiara Silberstorff (62.). Eine weitere Unachtsamkeit der Nachwuchswölfinnen sorgte aber dafür, dass der HSV die Differenz wieder herstellten (72.). Das 2:3 von Emelie Klingen in der Nachspielzeit kam für ein finales Aufbäumen dann aber zu spät. „Wir haben es immer noch in der eigenen Hand. Für die Mädels war es auch wichtig zu sehen, dass nichts von selbst läuft. Durch Niederlagen kann man nur stärker werden“, konnte Schulz dem Spiel auch etwas Positives abgewinnen. Auch wenn der HSV dank des Resultats bis auf einen Punkt an den VfL herangerückt ist, bleiben die Nachwuchswölfinnen Tabellenführer.

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