Souveräner Start in die neue Saison der UEFA Women’s Champions League: Die Wölfinnen sind mit einem beeindruckenden 4:0 (2:0)-Erfolg gegen Paris Saint-Germain in die neue Ligaphase gestartet. Gegen den französischen Vizemeister zeigte das Team von Cheftrainer Stephan Lerch eine reife Leistung, nutzte seine Chancen konsequent – und blieb in der Defensive auch in Druckphasen stabil.
Personal
VfL-Cheftrainer Lerch stellte für das Duell mit PSG auf drei Positionen um: Svenja Huth, Cora Zicai und Lineth Beerensteyn starteten im Vergleich zum 8:0 bei der SGS Essen anstelle von Justine Kielland, Vivien Endemann und Kessya Bussy (alle Bank).
Paris‘ Coach Paulo Cesar tauschte nach der gelungenen Generalprobe gegen Dijon (1:0) sogar viermal Personal: Eva Gaetino, Jackie Groenen, Sakina Karchaoui und Merveille Kanjinga begannen für Thiniba Samoura, Tante Diakite, Florianne Jourde und Isabela Chagas (alle Bank).
Spielverlauf
Paris deutete in der Anfangsphase mehrfach sein enormes Tempo an, wurde dabei aber noch nicht gefährlich. Wolfsburg zeigte sich direkt effizient: Nach der ersten Ecke des Spiels verlängerte Alexandra Popp per Kopf, und die Klärung von Jackie Groenen landete im eigenen Tor – die frühe Führung für den VfL (7.). PSG hatte kurz darauf die Chance zum Ausgleich, doch Elisa De Almeida kam am langen Pfosten einen Moment zu spät. In der 15. Minute hätten die Wölfinnen erhöhen können, doch Cora Zicai zögerte frei vor dem Tor zu lange – Lineth Beerensteyn scheiterte im Nachsetzen an Mary Earps. Nach einer weiteren Großchance durch Popp (27.) überstand der VfL eine druckvolle Pariser Phase mit mehreren Abschlüssen von Jennifer Echegini (30./31./39.) und Merveille Kanjinga (32.) unbeschadet – und legte kurz vor der Pause nach: Popp eroberte den Ball im Gegenpressing, über Svenja Huth kam er zu Ella Peddemors, die auf 2:0 stellte (42.).

































