Der VfL Wolfsburg hat im ersten Auswärtsspiel der Rückserie eine Niederlage bezogen. Beim 1. FSV Mainz 05 verlor die Elf von Daniel Bauer am Samstagnachmittag mit 1:3 (1:0). Ein verheißungsvoll frühes Führungstor durch Mohammed Amoura (3.) hatte bis Mitte des zweiten Durchgangs Bestand. Nach dem Ausgleich durch Phillip Tietz (68.) drückte die Heimelf aber beständig weiter, woraufhin Stefan Bell (73.) und Nadiem Amiri (84., Handelfmeter) vor 30.000 Zuschauern in der Mewa-Arena noch einen Heimsieg für die Rheinhessen herausschießen konnten. In der Tabelle blieb der VfL Zwölfter. Die nächste Chance auf ein Erfolgserlebnis hat Grün-Weiß bereits am kommenden Freitag, 30. Januar (Anstoß um 20.30 Uhr), wenn es den 20. Spieltag mit einer Auswärtspartie beim 1. FC Köln eröffnet.
Personal
Gegenüber dem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim musste Bauer zwar den gelbgesperrten Kapitän ersetzen, konnte indes wieder auf Dzenan Pejcinovic sowie auch Marius Müller und Mattias Svanberg zurückgreifen. Dafür fiel Konstantinos Koulierakis wegen muskulärer Probleme kurzfristig aus. Seine Startelf veränderte der Chefcoach auf vier Positionen: Für Maximilian Arnold und Koulierakis sowie Jan Bürger und Lovro Majer begannen Vini Souza, Denis Vavro, Sael Kumbedi und Pejcinovic. Erstmals zudem im Aufgebot: Neuzugang Kento Shiogai. Mainz, zuletzt 1:2 in Köln unterlegen, begann zweifach verändert. Benedict Hollerbach und Stefan Posch waren neu mit dabei.
Spielverlauf
Die Wölfe erwischten einen Traumstart: Nach wenigen Minuten setzte Kumbedi Amoura in Szene, der aus kurzer Distanz zur frühen Führung einschob (3.). Fast im Gegenzug verhinderte Kamil Grabara gegen Tietz den Ausgleich (5.) – eine von vielen Glanztaten des Keepers bereits im ersten Durchgang. Auch in der Folge war Mainz offensiv aktiver, kam aber selten zu klaren Abschlüssen. In der 22. Minute parierte Grabara einen von Tietz getretenen Elfmeter stark, nachdem Souza den FSV-Mann Jae-Sung Lee im Strafraum am Fuß getroffen hatte. Grün-Weiß verlor nach dem Führungstreffer etwas den Zugriff, verteidigte aber zunächst aufmerksam und konnte sich weiterhin auf seinen Schlussmann verlassen. Eine Mainzer Großchance vereitelte zudem Vavro, als er einen von Hollerbach geschossenen Ball noch von der Torlinie kratzte (45.+4.).
































