04.10.2019
Männer

„Froh, dass wir so einen guten Kader haben“

Bundesliga-Premiere: Der VfL Wolfsburg empfängt am Sonntag Union Berlin.

Gerade waren die Wölfe noch auf internationalem Parkett gefordert, da wartet schon die nächste Pflichtspielaufgabe auf Grün-Weiß: Am kommenden Sonntag, 6. Oktober (Anstoß um 15.30 Uhr, Tickets sichern), empfängt die Elf von VfL-Cheftrainer Oliver Glasner den 1. FC Union Berlin in der Volkswagen Arena. Eine Partie, die schon aufgrund der Paarung historischen Charakter besitzt, denn im deutschen Oberhaus kam es bislang nie zu dieser Begegnung. Dennoch stellt das Aufeinandertreffen für beide Teams kein gänzliches Neuland dar: In der Sommervorbereitung traf der VfL bereits in einem Testspiel auf die Unioner, an dessen Ende ein 1:1-Remis stand. „Dort haben wir gesehen, dass es nicht leicht ist, gegen sie zu spielen“, so der Wölfe-Cheftrainer. Während die Eisernen in der Folge in ihre erste Bundesliga-Saison mit vier Zählern aus sechs Partien eher holprig starteten (Rang 15), hat der VfL bereits zwölf Punkte eingeheimst. Saisonübergreifend sind die Wölfe vor allem vor heimischer Kulisse wieder zu einer echten Macht erwachsen, haben keines der letzten zehn Spiele verloren (sechs Siege, vier Remis). Bei der turnusmäßigen Pressekonferenz im Vorfeld der Begegnung sprach VfL-Coach Glasner unter anderem über…

…die aktuell angeschlagenen VfL-Akteure: Lukas Nmecha hat gestern eine leichte Gehirnerschütterung erlitten. Er ist aktuell auf dem Weg zurück, weil er eine Nacht mit unserem Mannschaftsarzt im Krankenhaus in Frankreich verbracht hat. Es ist zum Glück nichts Schlimmeres passiert, aber er muss fünf bis sieben Tage pausieren. Wir haben aus dem Spiel gegen St. Etienne relativ viele Blessuren mitgenommen. Fraglich sind Jerome Roussillon, Marcel Tisserand und Josip Brekalo. Schön ist, dass Admir Mehmedi heute im Training wieder grünes Licht geben konnte. Wir müssen den morgigen Tag abwarten, um sagen zu können, wie sich die Personalsituation darstellt.       

…mögliche verletzungsbedingte Wechsel: Wir haben viele Spieler, die sich seit längerer Zeit einen Einsatz verdient haben. Sollte es also so sein, dass der eine oder andere nicht zur Verfügung steht, dann habe ich volles Vertrauen in die übrigen Jungs. Viele Spieler, aus der vermeintlich zweiten Reihe, haben in der letzten Zeit gezeigt, was sie drauf haben. Ich bin froh, dass wir so einen guten Kader haben. Es hilft nicht zu jammern. Wir wussten, dass es intensive Spiele werden und für uns gilt es, gemeinsam Kraft zu schöpfen und am Sonntag wieder voll präsent zu sein.

…das Remis gegen St. Etienne: Ich wusste, dass trotz der sportlichen Situation St. Etiennes, eine sehr gute Mannschaft auf uns wartet. Mit so großer Energie wie gestern, habe ich sie selten spielen sehen. Alle wollten zeigen, wie gut sie sind. Es war ein schwieriges Spiel, aber das war zu erwarten. Immerhin hat dort der Vierte der Ligue 1 gegen den Sechsten der Bundesliga gespielt. Wir wissen, dass wir die Phasen, in denen wir den Gegner unter Druck setzen, eine gute Ballsicherheit haben und nach vorne spielen, noch länger gestalten müssen.

…die Erwartungen an Union Berlin: Wir haben im Testspiel im Trainingslager gesehen, dass es nicht leicht ist, gegen sie zu spielen. Union hat eine körperlich starke Mannschaft, die schnörkellos nach vorne spielt und sehr gefährlich ist bei Standards. Union wird sicher davon ausgehen, dass wir noch müde von der Europa League sind und wird aufs Gaspedal drücken. Unsere Aufgabe ist es, dagegenzuhalten und mit der einen oder anderen frischen Kraft für Power in der Offensive zu sorgen.

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