Die Frauen des VfL Wolfsburg laufen sich vor einer Trainingseinheit warm.
20.02.2020
Frauen

Flutlicht-Heimspiel gegen Turbine

Die VfL-Frauen treffen im AOK Stadion auf den 1. FFC Turbine Potsdam.

Die Frauen des VfL Wolfsburg laufen sich vor einer Trainingseinheit warm.

Eine Woche nach dem 5:2-Erfolg bei der TSG 1899 Hoffenheim sind die Frauen des VfL Wolfsburg erneut im Abendspiel der FLYERALRAM Frauen-Bundesliga gefordert: Am morgigen Freitag, 21. Februar (Anstoß um 19.15 Uhr/live auf Eurosport und Magenta Sport), trifft der Tabellenführer im AOK Stadion auf den 1. FFC Turbine Potsdam. Die Gäste, aktueller Tabellenfünfter, haben ihre letzten drei Partien gewonnen und dabei im Schnitt fünf Treffer erzielt. Im Hinspiel setzten sich die Wölfinnen mit 3:0 durch.

„Es geht ums Prestige“

Auch wenn die VfL-Frauen im Kalenderjahr 2019 gleich drei Mal gegen die Turbinen gewinnen konnten – in der „ewigen Bilanz“ dieser Paarung liegt der Traditionsverein aus Brandenburg mit 22 Liga-Siegen noch deutlich in Front. Diese Zahlen spiegeln zwar nicht mehr die aktuellen Kräfteverhältnisse wider, doch etwas Besonderes ist es noch immer, wenn der sechsmalige Deutsche Meister in Wolfsburg vorbeischaut. „Es ist kein Top-Spiel mehr, wie in früheren Zeiten, aber ein Highlight-Spiel, in dem es ums Prestige geht“, bringt es VfL-Cheftrainer Stephan Lerch auf den Punkt. Partien zwischen beiden Klubs seien immer emotional und leidenschaftlich gewesen, „nie ein Spaziergang“. Auch diesmal sieht der Coach „ein hartes Stück Arbeit“ auf sein Team zukommen.

Lerch sieht Verbesserungspotenzial

Mit dem klaren Sieg in Hoffenheim ist den VfL-Frauen zwar auf den ersten Blick ein perfekter Start in die zweite Saisonhälfte gelungen – das heißt jedoch nicht, dass es kein Verbesserungspotenzial mehr gibt. „Es gab Situationen, in denen sich der Gegner mit spielerischen Mitteln aus unseren Pressingsituationen befreit hat. Wir müssen den Druck hochhalten und diese Räume schließen“, fordert Lerch für das erste Heimspiel im Jahr 2020. Und dann wäre da noch die Chancenverwertung: „Zur Pause hätten wir noch deutlicher führen können“, gibt der 35-Jährige zu bedenken. An eben jenen „fehlenden Automatismen“ in Defensive und Offensive wolle man weiterarbeiten und gegen Potsdam „den nächsten Schritt gehen“.

Kader unverändert

Der Spieltagskader wird gegenüber der Vorwoche unverändert bleiben. Das heißt: Sara Gunnarsdottir wird nach ihrer Knieverletzung ebenso auf der Tribüne Platz nehmen wie die angeschlagene Friederike Abt (Schulter). Rund 2.000 Zuschauer werden zum Flutlicht-Heimspiel erwartet, darunter auch wieder viele Turbine-Fans.

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