Akademie

Feier eines Meilensteins

Jan Bürger und Pharell Hensel für ihr Bundesliga-Debüt geehrt.

Bevor es für die U19 nach ihrem letzten Pflichtspiel in die wohlverdiente Winterpause ging, stand am heutigen Dienstag noch ein besonderes Zusammenkommen an. Etwa 100 Menschen versammelten sich in der Akademie, um zwei Spieler zu feiern: Jan Bürger und Pharell Hensel – die beiden A-Junioren, die in dieser Saison ihr Pflichtspieldebüt für die Profis gaben.

Trophäe und Torte

Michael Gentner, Direktor der Akademie, richtete sich gleich zu Anfang an alle Beteiligten: „Dass ihr alle hier seid, unterstreicht den besonderen Moment, die Verbindung des Nachwuchsleistungszentrums zur Profiabteilung und den Wolfsburger Weg insgesamt.“ Eine ähnliche Ehrung wie heute erlebte zuletzt David Odogu, der damals für den Titelgewinn mit der deutschen U17-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft gefeiert wurde. „Hinter diesem ersten Schritt zum Profi liegen viel Aufwand, Motivation und Ehrgeiz“, fügte Gentner noch hinzu. In der Akademie hatten sich Familie und Freunde, Mitspieler und Trainer sowie Partner und Mitarbeitende versammelt, um die zwei Youngsters für ihren Meilenstein zu feiern. Die Debütanten, die sich sichtlich über die Ehrung freuten, bekamen eine Wolfstrophäe und wurden zusätzlich mit jeweils einer grün-weißen Torte überrascht.

„Stolz, dass ich meine Eltern glücklich machen kann“

Pharell Hensel, gebürtiger Wolfsburger, sagte: „Es bedeutet mir viel, dass alle hier zusammengekommen sind und sich mit uns gefreut haben.“ Vor allem gegenüber seinen Eltern zeigte er sich demütig: „Es macht mich sehr stolz, dass ich meine Eltern damit glücklich machen kann. Sie waren früher bei jedem Jugendspiel dabei. Dass ich sie jetzt damit belohnen kann, ist sehr schön.“ Hensel hatte sein Bundesliga-Debüt gegen Eintracht Frankfurt gegeben. Gegen Union Berlin und Borussia Mönchengladbach folgten bereits zwei weitere Kurzeinsätze.

Alles für den Traum

Auch Jan Bürger, der sein Debüt gegen Bayer 04 Leverkusen gab, erinnert sich noch genau an den Moment: „Ich werde niemals die Reaktion meiner Freunde und Eltern vergessen. Dieses Gefühl, wenn das Stadion deinen Namen ruft, ist etwas, das mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird.“ Zuletzt lief Bürger beim Heimspiel gegen die Eisernen für die Wölfe auf. Auch er zeigte sich dafür dankbar: „Es freut einen einfach, wenn man sieht, dass die Leute gerne mit einem arbeiten und helfen. Das ist auch ein gutes Zeichen für alle anderen Jungs – zu sehen, dass die Mitarbeiter, Trainer und alle, die hier sind, Gas geben und die Spieler nach vorne bringen wollen.“ Besonders seine Eltern hob er dabei hervor: „Meine Eltern haben mich seit Tag eins begleitet. Für meinen Traum stellen sie eigentlich alles hintenan. Das ist etwas, was ich sehr schätze und wofür ich sie liebe.“

„Ergebnis jahrelanger Arbeit“

Unter den teilnehmenden Gästen hatten sich nicht nur das Trainerteam um Daniel Bauer eingereiht, sondern auch Geschäftsführer Sport Peter Christiansen: „Das ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit. Das ist der Wolfsburger Weg, den wir bei unseren Jungs sehen wollen. Auf diesen Erfolg haben viele Menschen hingearbeitet – es ist das große Ziel, was wir mit der Entwicklung erreichen wollen.“