Mark van Bommel lächelt in die Kamera bei der Pressekonferenz vor dem Champions League Spiel der Wölfe gegen Sevilla.
28.09.2021
Männer

„Etwas Besonderes“

Vorfreude bei VfL-Cheftrainer Mark van Bommel und Maximilian Arnold auf das erste Heimspiel der laufenden Champions-League-Saison.

Mark van Bommel lächelt in die Kamera bei der Pressekonferenz vor dem Champions League Spiel der Wölfe gegen Sevilla.

Am morgigen Mittwoch, 29. September, ertönt in der Volkswagen Arena erstmals seit April 2016 wieder die Hymne der UEFA Champions League. Bei ihrem ersten Heimspiel der laufenden Königsklassen-Saison treffen die Wölfe auf den FC Sevilla (Anstoß um 21 Uhr, live bei DAZN). Vor dem Kräftemessen mit dem spanischen Vertreter standen Wölfe-Coach Mark van Bommel und Mittelfeldmotor Maximilian Arnold den Pressevertretern Rede und Antwort.

Mark van Bommel zu…

… dem Unterschied zwischen den Wölfen und dem FC Sevilla: Wir können uns nicht mit Sevilla vergleichen. Sie spielen seit vielen Jahren im europäischen Geschäft. Wenn sie nicht in der Champions League spielen, gewinnen sie sehr oft die Europa League. Das ist eine international erfahrene Mannschaft. Das haben sie uns voraus und sind wahrscheinlich dadurch für viele der Favorit morgen. Aber das ist auch nur ein Teil im Fußball und bedeutet nicht gleichzeitig, dass sie hier im großen Vorteil sind. Ein Spiel hängt auch immer von der Tagesform und dem Matchplan ab.

… Wegen, wie das Spiel gewonnen werden kann: Wir müssen ein Tor mehr schießen als der Gegner. Wir haben Sevilla analysiert, genauso wie wir es vor jedem anderen Spiel machen. Wir haben für jeden Gegner unseren Plan. Meistens haben wir es in dieser Saison dann auch geschafft, das Spiel zu bestimmen. Das war in Lille nicht so, aber in den anderen schon. Das gefällt mir, weil wir eine Mannschaft haben, die Situationen antizipieren kann, auch wenn diese anders kommen, als wir es vorher vielleicht erwartet haben.

… der ersten Pflichtspielniederlage am vergangenem Samstag: Wir haben uns in der Nachbereitung des Spiels vor allem die Szenen angeschaut, wo wir etwas liegengelassen haben oder wir etwas hätten besser machen müssen. Wir haben es uns in Hoffenheim letztlich selbst schwergemacht, da wir bis zur Halbzeit das Spiel kontrolliert haben.

… Verbesserungspotenzial seiner Mannschaft: Wir könnten mehr Tore schießen, wir haben Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten müssen aber zu Chancen werden. Oft fehlt uns der letzte oder vorletzte Pass. Ich denke auch, dass,  wenn wir noch rigoroser verteidigen, wir große Schritte nach vorne machen.

… der Besonderheit von Champions-League-Spielen: Diese Spiele sind schon noch einmal etwas Anderes: Wenn man die Hymne vor dem Spiel hört und weiß, dass man im größten europäischen Fußball-Wettbewerb spielt. Es ist schön, dabei zu sein. Ich bin sehr gespannt auf die Stimmung morgen Abend in der Volkswagen Arena. Es war bei den letzten Heimspielen schon schön, wieder vor so vielen Zuschauern zu spielen. Das Publikum und wir werden morgen zusammen versuchen, das Spiel zu gewinnen.

… der personellen Lage: Leider fallen die Langzeitverletzten Bartosz Bialek, William, Xaver Schlager und Paulo Otavio weiterhin aus. John Anthony Brooks fehlt gesperrt. Ansonsten sind alle fit und einsatzfähig.

… Sebastiaan Bornauw als potenziellem Brooks-Ersatz: Sebastiaan hat sich sehr schnell an unser Spiel angepasst und in die Mannschaft integriert. Er hat gegen Fürth sehr gut gespielt und ist auch gegen Lille sehr gut nach seiner Einwechslung ins Spiel gekommen. Die Chance ist sehr groß, dass er morgen spielen wird.

Maximilian Arnold zu…

… der ersten Champions-League-Nacht in Wolfsburg nach über fünf Jahren: Es ist etwas ganz Besonderes, wieder Champions League in Wolfsburg zu haben. Das letzte Heimspiel in der Arena war ja ein ganz ordentliches [2:0-Sieg gegen im Viertelfinal-Hinspiel gegen Real Madrid am 6. April 2016; Anm. d. Red.]. Daher haben wir und speziell ich sehr gute Erinnerung an das letzte Spiel hier in Wolfsburg.

… einem Vergleich der damaligen Mannschaft mit der heutigen: Das Team von damals ist mit dem heutigen schwer zu vergleichen. Klar wäre es schön, wenn wir genauso weit kommen könnten. Aber dafür gilt es, am besten gegen Sevilla den Grundstein zu legen.

… dem Gefühl, ein Champions-League-Spiel zu bestreiten: Ein bisschen Nervosität sollte schon vorhanden sein. Das bringt auch eine gewisse Spannung mit sich. Natürlich darf man aber auch nicht zu nervös sein. Das hat man auf unserer Seite vielleicht in Lille gesehen. Da das für einige das erste Mal seit fünf Jahren Champions League war und für andere das erste Mal überhaupt. Aber ein bisschen Nervosität sollte dennoch dazugehören, weil es auch nicht selbstverständlich ist, in der Champions League zu spielen. Das sollte man genießen.

… dem morgigen Gegner: Sevilla hat in den letzten Jahren oft die Europa League gewonnen. Sie sind eine international erfahrene Mannschaft. Es wird schwer genug, was da auf uns zu kommt. Wenn man sich die Klasse auf dem Platz und die internationale Erfahrung ansieht, ist Sevilla der stärkste Gegner in unserer Gruppe.

… zuletzt drei Pflichtspielen ohne Sieg: Vor allem die vergangene Niederlage war sehr ärgerlich, weil wir uns die Dinger ein bisschen auch selber reingeschossen haben. Das wurde intern aber gut aufgearbeitet in der Videoanalyse. Daher ist das Selbstvertrauen in unserer Mannschaft auch vor diesem Highlight kein Problem.

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