Martin Schmidt.
SA . 23. 09. 2017
Männer

„Es gibt kein anstrengungsloses Glück“

Die Stimmen der Trainer zum Spiel.

Martin Schmidt.

Der erhoffte, aber kaum erwartete Punktgewinn beim großen Favoriten aus München ließ nicht nur stolze Spieler in der Kabine feiern, sondern zudem Martin Schmidt und sein Team „zufrieden nach Hause fahren.“

Der neue VfL-Cheftrainer ließ es sich nicht nehmen, auch noch einmal auf die Verdienste seines Vorgängers Andries Jonker hinzuweisen, der eine gute Basis hinterlassen habe. Das nötige Quäntchen Glück, in München zu punkten, habe man sich erarbeitet. „Anstrengungsloses Glück“ gebe es schließlich nicht gegen den FCB. Dessen Cheftrainer Carlo Ancelotti zeigte sich demgegenüber nicht zufrieden, was das Ergebnis und Spiel seines Teams angeht. Seinem Team habe die gewohnte Kontrolle gefehlt.

Die Stimmen der Trainer

Martin Schmidt: Wenn man 0:2 zurückliegt und zum Schluss einen Punkt hat, darf man zufrieden nach Hause fahren. Aber ich glaube, meine Spieler in der Kabine sind noch zufriedener und noch stolzer. Wichtig ist mir auch zu sagen, dass die heutige Leistung, gerade die Mentalität und Leidenschaft in der zweiten Halbzeit, nicht nur mit mir zu tun hat, sondern auch ein Verdienst meines Vorgängers Andries Jonker ist. Er hat das Team konditioniert, er hat es bis vor ein paar Tagen im Trainingsbetrieb gehabt. Man sieht, dass die Basis da ist und ich habe an zwei, drei Schrauben drehen können. Ich bin ein bisschen in die Köpfe reingegangen und habe den Jungs Mut zugesprochen. In der Pause habe ich auf eine Doppelspitze umgestellt, den Sechser aufgelöst. Ich habe erwartet, dass Bayern einen zusätzlichen Innenverteidiger reinstellt – und da wollte ich das Gegenteil machen. Dann hatten wir Glück, als Robben eigentlich das 3:0 machen musste. Dazu hatten wir bei unserem Freistoß Glück, aber ich hatte dem Team auch gesagt: Bei den Bayern braucht man auch Glück, aber es gibt kein anstrengungsloses Glück. Wir haben in dieser Woche zwei Punkte geholt, auch wenn das Minimalziel eigentlich drei waren. Aber die zwei nehmen wir gerne.

Carlo Ancelotti: Wir haben nicht so gespielt, wie wir wollten. Wir waren langsam, ohne Intensität, nicht kompakt genug. Wir hatten das Spiel nicht so unter Kontrolle wie üblich. Deswegen ging das Spiel so aus. Wir hätten das Spiel aber auch entscheiden können. Sven hat einen Fehler gemacht, aber das Ergebnis kommt dadurch zustande, dass wir als Team nicht gut gespielt haben. In Paris müssen wir anders spielen.

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