Der VfL Wolfsburg ist am 9. Bundesliga-Spieltag leer ausgegangen. Ihr Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim verlor die Elf von Cheftrainer Paul Simonis am Sonntagabend mit 2:3 (1:1). Nach einer frühen Führung durch Mohammed Amoura (14.) fing sich der VfL zwei Treffer (31./50.) und kehrte durch erneut Amoura ins Spiel zurück (56.). Auf ein erneutes Gegentor (62.) fand Grün-Weiß vor 19.078 Zuschauern in der Volkswagen Arena dann allerdings keine Antwort mehr. In der Tabelle blieben die Wölfe auf dem zwölften Platz. Ihren nächsten Einsatz haben sie am kommenden Freitag, 7. November (Anstoß um 20.30 Uhr), wenn es im Bremer Weserstadion zum Nordduell kommt.
Personal
Kilian Fischer fiel ebenso weiterhin aus wie Joakim Maehle. Zudem musste Patrick Wimmer (krank) kurzfristig passen. Mit Kamil Grabara, Jonas Wind und Moritz Jenz sowie Denis Vavro, der erstmals seit dem Erstrunden-Pokalspiel in Bremen wieder im Aufgebot stand, kehrten zugleich mehrere Kräfte aber wieder zurück. Gegenüber dem Heimspiel gegen Holstein Kiel stellte Simonis die Startelf auf drei Positionen um: Grabara, Adam Daghim und Mattias Svanberg ersetzten Marius Müller, Andreas Skov Olsen und Dzenan Pejcinovic.
Spielverlauf
Nicht nur Grün-Weiß, auch Hoffenheim hatte unter der Woche im DFB-Pokal eine Enttäuschung erlebt. Entsprechend zaghaft tasteten sich beide Kontrahenten in den Anfangsminuten ab. Ohne jede Ankündigung kam dann aber Leben ins Spiel, da die Wölfe gleich die erste Torannäherung nutzen, um in Führung zu gehen (14.). Frisches Selbstvertrauen konnte der VfL bestens gebrauchen. Viel mehr als ein optisches Übergewicht gestand die TSG ihm in der Folge aber nicht zu. Stattdessen wagten die Gäste sich nach und nach vor, setzten sich am Strafraum fest und brachten es dann ebenfalls fertig, kaum dass sie sich eine gute Möglichkeit erspielten, diese auch direkt zu verwerten (31.). Die Wölfe sammelten sich, griffen aber bald wieder an. Svanberg drosch nach einer Amoura-Ablage über die Latte (33.). Kurz vor dem Pausenpfiff prüfte außerdem Amoura den TSG-Keeper per Seitfallzieher nach einer Ecke (45.). Fast im Gegenzug meldete sich auf der anderen Seite wieder Torschütze Wouter Burger, dessen Distanzschuss knapp einen Meter neben dem Pfosten ins Aus flog.

































