VfL Wolfsburg-Spieler Daniel Didavi im Zweikampf mit einem Schalker Gegenspieler.
07.02.2018
Männer

Erneute Entscheidung vom Punkt?

Daten und Fakten zum Pokal-Duell beim FC Schalke 04.

VfL Wolfsburg-Spieler Daniel Didavi im Zweikampf mit einem Schalker Gegenspieler.

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze – das musste der VfL Wolfsburg schon früh in seiner Vereinsgeschichte erfahren. Ein Blick zurück ins Jahr 1970: Als krasser Außenseiter erkämpften sich die Wölfe, damals in der Regionalliga, in der ersten Runde gegen die Stars vom FC Schalke 04 am Elsterweg ein 2:2. Da auch das damals übliche Wiederholungsspiel keinen Sieger fand, folgte ein historischer Moment. Denn erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs kam es zum gerade erst eingeführten Elfmeterschießen, in dem VfL-Torhüter Dieter Grünsch unter kuriosen Umständen sogar zweimal parierte – sich der VfL dennoch mit 2:4 geschlagen geben musste. Ein weiteres Kräftemessen gab es im Achtelfinale der Spielzeit 2007/2008. Auch diese Partie wurde im Elfmeterschießen entschieden. Vom Punkt zeigten die Niedersachsen dieses Mal bessere Nerven und gewannen mit 6:4. Gut möglich, dass es auch beim bereits vierten Aufeinandertreffen im DFB-Pokal in die Verlängerung geht, denn eines ist jetzt schon klar: Tore wird es auf jeden Fall geben – ein Unentschieden reicht dem VfL logischerweise nicht zum Einzug ins Halbfinale, wenn am Mittwochabend, 7. Februar, um 20.45 Uhr (live in der ARD und auf Sky) die Viertelfinal-Partie in Gelsenkirchen angepfiffen wird. Und so äußerte VfL-Cheftrainer Martin Schmidt auf der Pressekonferenz: „Wir wollen die Partie gewinnen. Alles andere spielt erst einmal keine Rolle.“

Wölfe ohne Gegentor

Die Grün-Weißen standen bereits acht Mal in der Runde der letzten Acht und schafften es sieben Mal ins Halbfinale (zuletzt mit einem 1:0-Heimerfolg gegen den SC Freiburg am 7. April 2015). Der große Coup gelang dann auch 2015 mit dem Titelgewinn, 20 Jahre nach der ersten Final-Teilnahme gegen Borussia Mönchengladbach. Der Pokal-Wettbewerb mit seinen Alles-oder-Nichts-Spielen liegt dem VfL also. Denn während die Wölfe eine durchwachsene Bundesliga-Saison spielen, läuft es im DFB-Pokal umso besser: Der Tabellen-14. hat in der aktuellen Spielzeit noch kein Gegentor kassiert. In den ersten beiden Runden siegte die Schmidt-Elf jeweils 1:0 gegen Norderstedt und Hannover. Im Achtelfinale gewannen die Grün-Weißen beim 1. FC Nürnberg nach Verlängerung mit 2:0 – Ergebnisse, die Selbstvertrauen geben.

Remis in der Liga

Darüber hinaus sicherte sich der VfL Ende Oktober in der Liga einen Punkt bei den Schalkern, die nach dem vergangenen Bundesliga-Spieltag wiederum auf Wiedergutmachung setzen werden. Nach der 1:2-Niederlage gegen Werder Bremen sagte S04-Coach Domenico Tedesco: „Wir waren nicht zu euphorisch, als wir 14 Spiele ungeschlagen geblieben sind. Das Gleiche gilt auch für die aktuelle Situation. Wir haben gegen Bremen äußerst unglücklich verloren, deswegen ist jetzt nicht alles schlecht. Wir können das gut einordnen.“ Dank eines 1:0-Erfolgs gegen den 1.FC Köln hatten sich die Königsblauen kurz vor Weihnachten den Einzug ins Pokal-Viertelfinale gesichert. In den Runden zuvor siegten sie beim SV Wehen Wiesbaden 3:1 und 2:0 beim BFC Dynamo. In der vergangenen Pokal-Saison kamen die Schalker nicht über das Viertelfinale hinaus. In der Runde der letzten Acht unterlag S04 beim FC Bayern München mit 0:3.

DFB-Pokal-Spiele

Achtelfinale: Mittwoch, 30.01.2008
VfL Wolfsburg – Schalke 04 5:3 i.E.

1. Runde: Mittwoch, 23.12.1970
FC Schalke 04 – VfL Wolfsburg 3:1 i.E.

1. Runde: Sonntag, 13.12.1970
VfL Wolfsburg – FC Schalke 04 2:2 n.V.

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