Sara Björk Gunnarsdottir, Felicitas Rauch, Pernille Harder und Noelle Maritz klatschen nach einen Treffer ab.
11.10.2019
Frauen

Erfolgsserie ausgebaut

Die Frauen des VfL Wolfsburg gewinnen bei Aufsteiger 1. FC Köln mit 5:0.

Sara Björk Gunnarsdottir, Felicitas Rauch, Pernille Harder und Noelle Maritz klatschen nach einen Treffer ab.

In der FLYERALARM Frauen-Bundesliga bleiben die VfL-Frauen das Maß aller Dinge: Der aktuelle Deutsche Meister setzte sich im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln mit 5:0 (3:0) durch und realisierte damit bereits den sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel. Die Treffer im Franz-Kremer-Stadion erzielten Doppel-Torschützin Sara Gunnarsdottir, Noelle Maritz, Fridolina Rolfö und Pernille Harder. In der Tabelle haben die Grün-Weißen ihren Vorsprung damit auf sechs Punkte ausgebaut – vorläufig wohlgemerkt. Zumindest zwei Teams des aktuell dreiköpfigen Verfolgerfelds könnten am Wochenende wieder bis auf drei Zähler aufschließen. Weiter geht’s für Grün-Weiß bereits am kommenden Mittwoch, 16. Oktober (Anstoß um 18 Uhr): Im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League  treffen die Wölfinnen im AOK Stadion auf den niederländischen Meister FC Twente. 

Drei Umstellungen

Im Vergleich zum 8:1-Kantersieg gegen den FF USV Jena  nahm VfL-Cheftrainer Stephan Lerch drei Umstellungen in der Startformation vor: Für Ingrid Engen, Alexandra Popp und Pia-Sophie Wolter spielten Anna Blässe, Claudia Neto und Ewa Pajor. Lara Dickenmann und Zsanett Jakabfi standen krankheitsbedingt kurzfristig nicht zur Verfügung.  

Gunnarsdottir mit Doppelpack

Zehn Minuten hielten die Gastgeberinnen dem Druck des Favoriten erfolgreich stand, dann zappelte der Ball zum ersten Mal im Kasten der Kölnerinnen: Nach einem perfekt getimten Pass in die Tiefe von Pernille Harder traf Gunnarsdottir ins lange Eck – 1:0. Acht Minuten später war es Noelle Maritz, die einen Konter mit einem platzierten Schuss zum 2:0 abschloss. Länderspielstrapazen, eine äußerst kurze Spielvorbereitung, personelle Ausfälle – all diese vermeintlichen Handicaps schienen die Grün-Weißen gar nicht zu interessieren. Der Spitzenreiter lenkte die Partie schon früh in die gewünschte Richtung und zog allen Kölner Hoffnungen bereits in der Anfangsphase den Stecker. In der 33. Minute musste dann aber auch Hedvig Lindahl zum ersten Mal ran, nach einem langen Ball entschärfte sie vor der heraneilenden Karoline Kohr. Die letzte Aktion der ersten Hälfte gehörte dann wieder den Grün-Weißen: Nach einer kurz ausgeführten Ecke war es erneut Gunnarsdottir, die am zweiten Pfosten aus kurzer Distanz einschob – 3:0.

Torschützin Sara Björk Gunnarsdottir jubelt.

Rolfös Premieren

Die zweite Hälfte begann mit einem Debüt: Die für Pajor eingewechselte Fridolina Rolfö trug zum ersten Mal in einem Liga-Spiel das VfL-Trikot. Und bis zur nächsten Premiere dauerte es nicht lange: In der 54. Minute bugsierte die Schwedin den Ball zum 4:0 über die Linie. Wenig später zielte Blässe nur knapp am langen Pfosten vorbei. Die Gäste hatten das Tempo nun wieder angezogen und strahlten mit scharfen Pässen in die Tiefe immer wieder Gefahr aus. Harder verpasste den fünften Treffer gleich zwei Mal nur äußerst knapp (58., 61.), in der 62. Minute krönte sie ihre starke Leistung dann aber mit einem Tor – 5:0. Für das halbe Dutzend hätte in der 78. Minute Gunnarsdottir mit ihrem dritten Treffer sorgen können, nach Vorlage der eingewechselten Pia-Sophie Wolter schoss sie Kölns Keeperin Pauline Nelles aber aus kurzer Distanz an.  

„Frühes Tor kam uns entgegen“

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch: Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, ich muss meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen. Nach einer kurzen Vorbereitungsphase und zwei kurzfristigen Ausfällen war es toll, wie dominant wir von der ersten Minute an aufgetreten sind. Das frühe Tor kam unserem Spiel natürlich entgegen, aber auch danach haben wir sehr souverän weitergespielt und bis auf eine Chance des FC nichts zugelassen. Auch wie wir die Partie nach der Pause zu Ende gebracht haben, war sehr erfreulich. Nun fahren wir mit einem richtig guten Gefühl nach Hause!

1. FC Köln: Nelles – Frommont, Calo, Hild, Kirschbaum, Rinast – Schraa (72. Linden), Ondrusova, Hirano – Kohr (72. Meßmer), Beckmann (83. Gosch)

VfL Wolfsburg: Lindahl – Wedemeyer, Goeßling, Janssen, Rauch – Blässe, Gunnarsdottir, Neto, Maritz (72. Wolter) – Pajor (46. Rolfö), Harder (63. Engen)

Tore: 0:1 Gunnarsdottir (11.), 0:2 Maritz (18.), 0:3 Gunnarsdottir (43.), 0:4 Rolfö (54.), 0:5 Harder (62.)

Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Alzey)

Zuschauer: 890 am Freitagabend im Kölner Franz-Kremer-Stadion

Gelbe Karten: Kohr – Goeßling


Funktionen

Teilen

Anzeige
 
Einmal registrieren, Alles nutzen.

Registriere dich nur einmal und nutze alle VfL-Dienste, wie z.B. das VfL Tippspiel sowie den VfL-Online- und Ticket-Shop.

Registrierung
Noch keinen Account?
Jetzt registrieren