Zur Überbrückung der langen Länderspielpause hat der VfL Wolfsburg am Donnerstagnachmittag den Ernstfall geprobt. In einem Vergleich mit dem Drittligisten TSV Havelse, ausgetragen auf dem B-Platz vor dem VfL-Center, behielt die Mannschaft von Cheftrainer Tobias Strobl dabei mit 4:1 (3:0) die Oberhand. Den dicksten Stempel setzte Muhammed Damar der Begegnung auf, der gleich dreimal erfolgreich war (13./33./89). Das vierte grün-weiße Tor schoss Fabian Reese (2.).
Aus dem Stand in Führung
Havelse hatte sich kaum zu Ende sortiert, da lag der Ball schon im Netz. Reese ließ Tom Opitz im Kasten der Gäste per Flachschuss keine Chance (2. Spielminute). Der Drittligist wirkte immer bemüht, selbst nach vorn aktiv zu werden, hatte besonders vor der Pause aber defensiv gut zu tun. Dem schön herausgespielten 2:0 durch Damar, der von schrägrechts links unten einschoss (13.), hätte Reese fast das dritte Tor folgen lassen (20.). Auf der anderen mussten erst Kilian Fischer (21.) und dann Maximilian Arnold (29.) zweimal bereinigen. Als dann wiederum die Elf von Tobias Strobl, der neben den Verletzten sowie den Nationalspielern auch auf Hauke Wahl (Belastungssteuerung) verzichten musste, offensiv beharrlicher wurde, nutzte erneut Damar per Abstauber nach einem Arnold-Schuss die beste von mehreren grün-weißen Gelegenheiten zu seinem zweiten Tor (33.).
Zwei weitere Treffer aberkannt
Nach Wiederbeginn waren in bald strömendem Regen die weiterhin zahlreichen Torszenen anders verteilt. Per Schlenzer Richtung Giebel, stark pariert von Pavao Pervan (50.), leitete Havelse eine Drangphase mit mehreren Abschlüssen ein (52./54./55./60.). In einem nun viel offeneren Spiel konnten auch Damar (54.) und Aaron Zehnter (64.) sowie Robert Glatzel (67./81.), dem zudem zwei Treffer aberkannt wurden, mehrfach erhöhen. Dennoch verdiente sich der TSV den 3:1-Anschluss durch Robin Velasco, dessen Schuss unhaltbar abgefälscht wurde (78.). Das letzte Wort wiederum gehörte den Wölfen, für die Damar mit seinem dritten Treffer des Tages, einem Linksschuss aus zentraler Position (89.), die Kräfteverhältnisse wieder in ein angemessenes Gleichgewicht brachte. Es war Damars erster Dreierpack für den VfL.













































