Am letzten Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga vor der finalen Länderspielpause dieses Kalenderjahres haben die Frauen des VfL Wolfsburg am Sonntagmittag einen 3:1-Auswärtssieg bei RB Leipzig gefeiert. Cora Zicai eröffnete die Partie in der 14. Spielminute mit ihrem Treffer. Nach gut einer halben Stunde erhöhte Kessya Bussy mit einem sauberen Schlenzer auf 2:0 (27.). Kurz vor der Pause gelang RB-Stürmerin Delice Boboy der Anschlusstreffer, nachdem die Wölfinnen in der Defensive nicht gut sortiert waren (42.). In der zweiten Halbzeit erhöhte VfL-Kapitänin Svenja Huth in der 84. Minute mit einem abgefälschten Schuss auf den 3:1-Endstand. Nun steht zumindest eine kurze Pause vom Klubfußball an – auch wenn einige Wölfinnen mit ihren Nationalteams im Einsatz sein werden -, bevor es am Freitag, 5. Dezember, in der Liga gegen den SC Freiburg weitergeht. Anstoß im AOK Stadion ist um 18.30 Uhr (live auf MagentaSport und DAZN).
Personal
Wölfinnen-Cheftrainer Stephan Lerch nahm im Vergleich zum 5:2-Champions-League-Erfolg gegen Manchester United drei Änderungen in der Startelf vor. Lena Lattwein ersetzte Janina Minge, Justine Kielland rückte für Alex Popp in die Mannschaft, und Zicai begann anstelle von Lineth Beerensteyn. Im Vergleich zum DFB-Pokal-Spiel gegen den SV Werder Bremen nahm Leipzigs Cheftrainer Jonas Stephan zwei Veränderungen in der Startformation vor: Julia Magerl kam für Julia Landenberger ins Team, während Nikoline Dudek Gina Chmielinski ersetzte.
Spielverlauf
Die erste Annäherung der Wölfinnen resultierte aus einem Fernschuss von Caitlin Dijkstra, der allerdings geblockt werden konnte (9.). Nur eine Minute später setzte Kielland nach und sah Ella Peddemors in der Box, doch deren Schuss traf das Tor nicht richtig (10.). In der 14. Spielminute brachte Zicai die Wölfinnen dann mit einem Volley-Schuss in Führung – 1:0. In der 27. Minute erhöhte Bussy mit einem sehenswerten Schlenzer auf 2:0 für die VfL-Frauen. Offensiv blieben die Niedersächsinnen weiterhin gefährlich, wobei viel über die rechte Seite lief, auf der Kapitänin Huth immer wieder für Gefahr sorgte. Die Wölfinnen hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz, doch kurz vor der Halbzeit kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel und erzielten beinahe aus dem Nichts den Anschlusstreffer: RB-Stürmerin Boboy traf zum 1:2 (42.).





























