Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg stehen beisammen klatschen sich ab und jubeln.
10.05.2019
Frauen

Entspannter Ausklang

Die VfL-Frauen beenden die Double-Saison mit einem Heimspiel gegen Potsdam.

Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg stehen beisammen klatschen sich ab und jubeln.

Der frischgebackene Double-Gewinner verabschiedet sich vor den eigenen Fans in die Sommerpause: Am kommenden Sonntag, 12. Mai (Anstoß 14 Uhr/live auf Magenta Sport, DFB-TV und ab 15 Uhr Sport1), treffen die VfL-Frauen im letzten Saison-Heimspiel auf den 1. FFC Turbine Potsdam. Während die Grün-Weißen seit dem 1:0-Erfolg bei der TSG 1899 Hoffenheim nicht mehr von der Spitzenposition in der Allianz Frauen-Bundesliga zu verdrängen sind, geht es für die Gäste aus Brandenburg mit den künftigen Wölfinnen Svenja Huth und Felicitas Rauch zumindest noch darum, den dritten Tabellenplatz gegenüber der SGS Essen zu verteidigen. VfL-Kapitänin Nilla Fischer sowie Caroline Hansen, Katharina Baunach, Mary Earps, Ella Masar und Meret Wittje werden vor dem Anpfiff offiziell verabschiedet. Auch für den Namensgeber der Liga ist nach fünf Jahren Schluss: Ab der Saison 2019/2020 geht es in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga um Punkte.

Neuer Punkterekord?

Es ist davon auszugehen, dass die Feierlichkeiten nach dem Abpfiff im Rückblick eher in Erinnerung bleiben werden als das Spiel gegen die Turbinen. Was natürlich nicht heißen soll, dass die Gastgeberinnen ohne Ambitionen in die letzten 90 Minuten der Saison 2018/2019 gehen. „Wir wollen nochmal ein gutes Spiel abliefern und uns mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden“, gibt VfL-Cheftrainer Stephan Lerch die Richtung vor. Darüber hinaus geht es auch noch um einige statistische Details: Im Erfolgsfall wären 59 Punkte in der Endabrechnung eine VfL-interne Bestmarke. Und mit 23 Saisontoren ist Ewa Pajor schon jetzt die erfolgreichste Liga-Torschützin seit der Saison 2010/11. Da traf die spätere Wölfin Conny Pohlers 25 Mal – noch im Trikot des 1. FFC Frankfurt. Mit einem Doppelpack gegen Potsdam könnte die designierte Nachfolgerin von Pernille Harder als Liga-Torschützenkönigin also mit Pohlers gleichziehen. Apropos Harder: Ihre aktuell 17 Treffer hatten 2017/2018 noch zum Gewinn der Torjägerinnen-Kanone gereicht.

Schult fällt aus

Das letzte Heimspiel der Wölfinnen gegen den 1. FFC Turbine Potsdam liegt noch keine zwei Monate zurück: Mitte März gab’s einen deutlichen 4:0-Erfolg im DFB-Pokal-Viertelfinale. In dieser Partie feierte VfL-Torhüterin Almuth Schult ihr Comeback nach überstandener Masernerkrankung. Nun fällt die 28-Jährige wiederum aus – mit Schulterproblemen, die in den nächsten Tagen noch eingehend untersucht werden. Auch Lara Dickenmann steht nicht zur Verfügung, bestenfalls allerdings zum letzten Mal: In der am 8. Juli beginnenden Vorbereitungsphase auf die Saison 2019/2020 will die Schweizerin wieder dabei sein. Fraglich für das Saisonfinale ist der Einsatz von Sara Gunnarsdottir, die nach einem Zusammenprall im Hoffenheim-Spiel noch keine Trainingseinheit absolviert hat.

Schale wird übergeben

Nach dem Spiel wird der VfL Wolfsburg offiziell als Deutscher Meister geehrt. Der Delegation des DFB gehören Hannelore Ratzeburg (DFB-Vizepräsidentin), Martina Voss-Tecklenburg (Bundestrainerin) und Margit Stoppa (Spielleiterin Allianz Frauen-Bundesliga) an. Kurz vor 16 Uhr – so ist es geplant – wird Fischer zum letzten Mal die Meisterschale entgegennehmen und in den Wolfsburger Himmel strecken. Später am Tage werden Schale und DFB-Pokal dann wieder der VfL-FußballWelt übergeben, wo sie ab dem kommenden Dienstag von allen interessierten Besuchern bestaunt werden können. 

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