Die Spielerinnen der VfL Wolfsburg-Frauenmannschaft stehen beieinandern und klatschen sich ab.
13.09.2019
Frauen

Englische Woche krönen

Die VfL-Frauen empfangen die TSG 1899 Hoffenheim im Bundesliga-Top-Spiel.

Die Spielerinnen der VfL Wolfsburg-Frauenmannschaft stehen beieinandern und klatschen sich ab.

Früh in der Saison steht das erste Top-Spiel in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga auf dem Programm, zumindest wenn es nach der Tabellenkonstellation geht: Die zweitplatzierten Frauen des VfL Wolfsburg empfangen am kommenden Sonntag, 15. September (Anstoß um 14 Uhr), Spitzenreiter TSG 1899 Hoffenheim im AOK Stadion. Beide Teams haben ihre ersten beiden Partien gewonnen, für die Gäste aus dem Kraichgau spricht das bessere Torverhältnis. Die Wölfinnen wollen vier Tage nach dem 10:0-Kantersieg im UWCL-Sechzehntelfinal-Hinspiel bei KFF Mitrovica den dritten Sieg innerhalb von neun Tagen verbuchen und die erste englische Woche in der laufenden Spielzeit krönen.

„Großer Respekt vor Hoffenheim“

Die letzte Begegnung mit der TSG 1899 Hoffenheim ist aus grün-weißer Sicht noch in bester Erinnerung: Dank eines 1:0-Auswärtssieges im Dietmar-Hopp-Stadion sicherten sich die VfL-Frauen Anfang Mai zum fünften Mal die Deutsche Meisterschaft. Das Hinspiel der letzten Saison entschieden die Wölfinnen mit 3:1 für sich, wobei die Gäste zum zwischenzeitlichen Ausgleich kamen. Keine Frage: Die TSG zählt zu jenen Teams, die an einem guten Tag auch den vermeintlichen Top-Teams wehtun können. Das sieht auch VfL-Cheftrainer Stephan Lerch so: „Ich habe großen Respekt vor der TSG, weil sie Fußball spielen will und Fußball spielen kann. In Hoffenheim wurde in den letzten Jahren einiges auf die Beine gestellt, wie man nicht zuletzt an den Nationalspielerinnen sieht, die der Verein hervorgebracht hat.“ In den ersten beiden Partien habe Hoffenheim „attraktiven Ballbesitzfußball mit gutem Gegenpressing“ gezeigt – eine Ausrichtung, die vergleichbar mit der des VfL sei. Bleibt die Frage, ob Hoffenheim auch am Sonntag so agieren werde.

Ohne Rolfö und Schult

Lerch hätte zumindest nichts dagegen, wenn der Gegner offensiv agieren wolle: „Dann wird es zum einen ein attraktiveres Spiel, zum anderen hätten wir mehr Räume.“ Doch selbst wenn es anders käme und sich das erwartete 4-3-3 als ein 4-1-4-1 entpuppen sollte, wäre sein Team gewappnet – Erfahrungen mit tiefstehenden Gegnern habe man schließlich zuletzt genug gesammelt. Verzichten muss Lerch auf Fridolina Rolfö, der weiterhin muskuläre Probleme zu schaffen machen. Die Schwedin arbeitet derzeit individuell, eine Comeback-Prognose ist kaum möglich. Almuth Schult macht nach ihrem Eingriff an der Schulter gute Fortschritte in der Reha, zumindest Laufeinheiten gehören schon wieder zum Trainingsprogramm. An torwartspezifische Übungen ist allerdings noch nicht zu denken.

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